„Zuerst suchte ich in einem Lieferwagen Schutz“ – Wout Van Aert schildert die eilige Suche nach Schutz, als Hagel auf das Peloton niederprasselte

Radsport
Dienstag, 25 August 2026 um 6:00
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Etappe 3 der Vuelta a España endete auf höchst ungewöhnliche Weise. Statt wie geplant am Montagnachmittag in Font-Romeu anzukommen, suchte das Peloton Zuflucht in einem Hotel in den Pyrenäen. Wout Van Aert schilderte seine Begegnung mit dem brutalen Hagelsturm.
Die schwierige Wetterlage in Westeuropa machte den heutigen Vorfall nicht völlig überraschend. Doch mit dem Ziel in Reichweite von Font-Romeu schien die Lage kontrollierbar, zumal ein Ankunftsanstieg weniger gefährlich ist als ein Massensprint.

Van Aert flüchtet vor dem Hagel in einen Van

Wout Van Aert war am ersten Anstieg der Schlusssequenz abgehängt worden, behielt aber letztlich seinen zweiten Gesamtrang. Die Etappe wurde abgebrochen, als Hagel auf die Fahrer niederprasselte.
Während TV-Bilder zeigten, wie das Peloton dem Eisregen zu entkommen versuchte, hatten die Zurückgefallenen kaum Optionen. Van Aert gehörte zu den Fahrern, die anhalten und in einen nahegelegenen Van steigen mussten.
„Ich habe mich zuerst in einem Van untergestellt, und dann waren fast alle Fahrer in einem Hotel in der Nähe“, sagte er bei Sporza. „Plötzlich brach das Gewitter los, und vom Rennen blieb wenig übrig. Es wäre sehr unsicher gewesen, weil die Straße mit Hagelkörnern bedeckt war. Jetzt werde ich mich aufwärmen.“
Sportdirektor Marteen Wynants sah keine Alternative außer dem Abbruch der Etappe: „Es ist eine gute Entscheidung von Organisation und Fahrern, vom Rad zu steigen. Angesichts der Wetterbedingungen war es schlicht zu gefährlich, weiterzufahren, und im Sinne der Sicherheit aller war es am besten, das Rennen abzubrechen.“
Tadej Pogacar fordert die Neutralisierung des Rennens
Tadej Pogacar fordert die Neutralisierung des Rennens 

Visma wahrt seine Optionen für Andorra

Das niederländische Team geht mit intakten Gesamtwertungsambitionen in Etappe 4, die erste Hochgebirgsetappe. Derzeit liegen Van Aert und Matthew Brennan sogar auf den Plätzen zwei und drei der Gesamtwertung, auch wenn das wohl nicht lange Bestand haben wird.
Zugleich musste das Team weder taktisch opfern noch hinnehmen, dass Sepp Kuss, Ben Tulett oder Jorgen Nordhagen beim ersten Bergankunftstag der Rundfahrt Zeit verloren.
Etappe 4 bietet ein Profil, das frühe Angriffe begünstigt. Damit lässt sich die Teamtiefe besser ausspielen. Kuss, wohnhaft in Andorra, wird am Dienstag sicher einer der Männer sein, auf die man achten muss.
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