"Wir haben viele Karten im Team, die wir spielen können" - Marc Hirschi hofft, dass das UAE Team Emirates bei La Fleche Wallonne 2024 vom Zahlenspiel profitieren kann
Nach seiner brillanten Leistung beim Amstel Gold Race 2024, bei dem er den Sieg im Schlusssprint nur knapp gegen Tom Pidcock verpasste, hofft Marc Hirschi, heute Nachmittag bei La Fleche Wallonne 2024 noch einen draufzusetzen.
Der Schweizer, der dieses Rennen bereits 2020 gewonnen hat, erinnert sich gerne an seine Teilnahme an La Fleche Wallonne. "Es war wirklich wichtig für mich, hier zu gewinnen, daher ist es sehr schön, wieder dabei zu sein", sagt Hirschi in seinem Interview vor dem Rennen über die diesjährige Ausgabe. "Es ist ein anderes Rennen als am Sonntag, wo es mehr links-rechts, rauf und runter ging, während es heute mehr um die reinen Beine geht."
Hirschi, der zu einem stark besetzten UAE Team Emirates gehört, zu dem auch Brandon McNulty, Juan Ayuso und Joao Almeida gehören, ist zuversichtlich, dass zumindest einer aus dem Team den Sieg erringen kann. "Ich habe mich gut erholt, aber wir haben noch viele Karten im Team, die wir ausspielen können", schätzt er ein. "Hoffentlich hat einer der Jungs heute super gute Beine."
Kann Hirschi derjenige sein, der triumphiert? "Das ist schwer zu sagen. Es sind viele gute Fahrer hier am Start, aber ich werde mein Bestes geben", sagt er abschließend. "Wenn es regnet, könnte es wirklich chaotisch werden, wenn alle frieren und nur noch ums Überleben kämpfen, aber mit Ayuso haben wir eine sehr gute Karte, die wir ausspielen können."
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.