Dylan Groenewegen und Unibet Tietema Rockets haben erfolgreich Rom erreicht und stehen kurz davor, ihre erste Grand Tour zu beenden. Doch Kapitän Dylan Groenewegen will nicht nur ankommen, sondern sein Leiden in den Bergen mit einem Etappensieg am Sonntag vergolden.
Rang drei auf der 3. Etappe und Platz sechs auf der 15. Etappe sind die bisherigen Highlights des niederländischen Sprinters. Während Wout Poels in den Bergen drei Top-Ten-Ergebnisse einfuhr, reisten die Rockets mit einem klaren Ziel zur Corsa Rosa an: Sieg für Groenewegen.
Der 32-Jährige wechselte im Winter als Statement-Verpflichtung zum aufstrebenden französischen Team und bringt große Erfahrung in die wachsende Formation. Er hat sechs Tour-de-France-Etappensiege und starke 81 Karriereerfolge, vier davon bereits in dieser Saison. Auf einen Etappensieg beim Giro d’Italia wartet er jedoch weiterhin.
Weit hinter dem Glanz von Jonas Vingegaards
Rekordsieg auf der 20. Etappe erreichten Groenewegen und seine Teamkollegen als Schlussgruppe das Ziel, 42:49 Minuten zurück. Während er und andere Sprinter durch das Hochgebirge litten, fand Groenewegen zusätzliche Motivation, den Schmerz durchzustehen.
Groenewegen entschlossen für den Sprint in Rom
„Die vergangenen Tage waren hart, aber es ist für mich und meine Teamkollegen eine große Motivation, dass es morgen am Schlusstag des Giro d’Italia eine Sprintchance gibt“, erklärte Groenewegen
auf X.
Groenewegen und Teamcoach Marcel Kittel haben den Rundkurs in Rom mit acht Runden detailliert studiert. Die Devise ist eindeutig: ein gemeinsames Ziel.
Er ergänzte: „Ich habe den Zielverlauf schon mehrfach zusammen mit Marcel Kittel angeschaut. Als Team haben wir uns nicht durch all diese Berge gekämpft, um morgen auf Platz zwei oder drei zu fahren.“