Lefevere nennt Jasper Stuyven nach Giro-Erfolg „Transfer des Jahres“

Radsport
Sonntag, 31 Mai 2026 um 14:30
Patrick Lefevere
Soudal-Quickstep hat mit Jasper Stuyven offenbar einen Volltreffer gelandet. Patrick Lefevere bezeichnet den Belgier nach dessen starkem Giro d’Italia als „Transfer des Jahres“. Auch Paul Magnier profitiert sichtbar von Stuyvens Erfahrung.
So sieht es zumindest Ex-CEO Patrick Lefevere, der die Verpflichtung des Klassikerstars Jasper Stuyven als den besten Deal des Transfermarkts bezeichnete. Der Belgier war in den vergangenen drei Wochen der entscheidende Anfahrer für Magnier auf dem Weg zu dessen Sprint-Erfolgen.
Quickstep und Lefevere sind offiziell nicht mehr liiert, doch der legendäre Teamchef reiste zu seinem ehemaligen Team und sparte nicht mit Lob für Stuyven – bis hin zur direkten Ansage an den 34-Jährigen selbst.
Stuyven kam von Lidl-Trek als prominente Verstärkung, während das Team die Zeit nach dem Abgang von Remco Evenepoel neu ausrichtete. Ein konstanter Mann im Frühjahr, fuhr er Top Ten in Milano-Sanremo und der Flandern-Rundfahrt sowie einen starken dritten Platz in Paris-Roubaix ein.

Jasper Stuyven treibt Soudal-Quickstep zu Giro-Siegen

„Für mich ist Jasper schon jetzt der Transfer des Jahres, und das habe ich ihm auch gesagt. Was er für Magnier bei diesem Giro bereits bedeutet hat, ist Gold wert. Jetzt, wo er für uns fährt, wird erst richtig sichtbar, wie wichtig er ist“, sagte Lefevere.
Er lobte den Zusammenhalt nach den Siegen und ergänzte: „Während meines Giro-Besuchs konnte ich sehen, wie eng diese Gruppe ist. Und Jasper Stuyven hatte daran einen entscheidenden Anteil.“
Trotz Magniers Siegen bleibt er in der internen Sprinter-Hierarchie hinter Tim Merlier die Nummer zwei. Der routinierte Belgier ist nach zwei Erfolgen in Frankreich im vergangenen Sommer für die Tour de France vorgesehen.
Als traditionelles Sprint- und Klassikerteam betonte Lefevere seinen Fokus auf die schnellen Männer in seiner Amtszeit – und dass er nun Merlier bei der Tour in der Verantwortung sieht.
Er fügte an: „Ich habe immer dafür gesorgt, dass wir einen Topsprinter im Team haben, denn Sprinter geben Stabilität. Paul beweist das jetzt beim Giro. Die nächste Siegserie sollte mit Merlier bei der Tour folgen.“
Klatscht 0Besucher 0
loading

Gerade In

Beliebte Nachrichten

Loading