Veranstalter Amaury Sport Organisation hat auf die jüngsten Sicherheitskritiken von
Jonas Vingegaard bei der Ausgabe 2026 von Paris–Nizza reagiert und betont, dass über die offiziellen Kanäle des Rennens keine Beschwerden eingegangen seien.
Der Däne, unterwegs für
Team Visma | Lease a Bike, hatte nach der Auftaktetappe die Streckenführung infrage gestellt und dabei auf den Straßenzustand sowie die technische Anlage des Kurses verwiesen.
Auf Nachfrage zu diesen Anmerkungen wies die ASO jedoch zurück, dass das Rennen breitere Kritik von Fahrern auf sich gezogen habe.
„Wir arbeiten eng mit der CPA (der Fahrervereinigung), mit den drei von der CPA für Paris–Nizza benannten Fahrervertretern und mit den Mitgliedern der Kommission zusammen. Wir haben keine negativen Rückmeldungen erhalten.“
Veranstalter verweisen auf offizielle Feedback-Kanäle
Laut Berichten von Wielerflits auf Basis dänischer Medienquellen lehnten die Organisatoren zunächst einen Kommentar zu der Kritik ab, bevor sie am Folgetag die kurze Stellungnahme veröffentlichten.
In ihrer Antwort hob die ASO die Rolle der offiziellen Strukturen für Fahrerfeedback bei WorldTour-Veranstaltungen hervor, darunter die Zusammenarbeit mit den Cyclistes Professionnels Associés und den innerhalb des Rennens designierten Fahrervertretern.
Mit dem Verweis auf diese Kanäle deutete der Veranstalter an, dass Bedenken zur Rennsicherheit nicht über die etablierten Mechanismen, die der Kommunikation mit Fahrern und Teams dienen, formell vorgebracht wurden.
Sicherheitsdebatte im Peloton hält an
Vingegaards frühere Aussagen hatten eine Diskussion über das Design der Auftaktetappe und die technisch anspruchsvollen Straßen im Finale ausgelöst.
Sicherheit ist im Profipeloton in den vergangenen Jahren stärker in den Fokus gerückt. Fahrer und Teams äußern regelmäßig Bedenken zu Streckenführung, Mobiliar auf der Straße und technischen Zielankünften bei großen Rennen.
Auch wenn die Reaktion der ASO nahelegt, dass über offizielle Kanäle keine formellen Beschwerden eingegangen sind, zeigt der Austausch, wie sehr Fragen der Fahrersicherheit den Sport weiterhin beschäftigen.