Bei der Baskenland-Rundfahrt der Frauen 2024 gewann
Demi Vollering die letzte Etappe und die Gesamtwertung; das Team
SD Worx-ProTime gewann alle drei Etappen. Es ist das dritte Jahr in Folge, dass das niederlΓ€ndische Team alle Siege bei dem baskischen Rennen einfΓ€hrt.
"Ich bin sehr glΓΌcklich ΓΌber diesen Sieg. Es war ein harter Tag, denn ich hatte heute einige Magenprobleme. Aber wir hatten den Plan, am letzten Anstieg zu attackieren und dann weiter nach vorne zu fahren", sagte Vollering in einem Interview nach dem Rennen. "Wenn das nicht klappte, hatte ich andere Teamkolleginnen - wie Marlen Reusser - in der Gruppe hinter mir. Dann konnten wir taktisch vorgehen, aber zum GlΓΌck konnte ich vorne bleiben. Ich bin sehr glΓΌcklich, denn es fΓΌhlt sich gut an, ein so langes Solo zu fahren."
Doch es war eine einfache Formel. Vollering, die stΓ€rkste Kletterin, griff am letzten und hΓ€rtesten Anstieg des Rennens an und verschaffte sich einen groΓen Vorsprung auf die nΓ€chsten Verfolger. Den Triumph besiegelte sie dann mit einem groΓartigen Einzelzeitfahren auf den letzten 30 Kilometern. "Ich denke, dass dies ein wirklich unterhaltsamer Wettkampf ist und ich hier immer gut abschneide. Ich bin glΓΌcklich, hier eine weitere Etappe und auch die Gesamtwertung zu gewinnen." Dies folgte auf den Doppeltriumph von Mischa Bredewold, die auch in der Gesamtwertung Zweite wurde.
"Wir haben jetzt drei Jahre in Folge jede Etappe dieses Rennens gewonnen. Das ist unglaublich. Wir haben dreimal Geschichte geschrieben. Darauf kΓΆnnen wir sehr stolz sein. Man hΓ€lt es nicht fΓΌr mΓΆglich, aber die Tatsache, dass wir es wieder tun, ist unglaublich. Es zeigt, dass wir ein starkes Team sind und dass wir diese Art von Wettbewerben mΓΆgen, in denen wir aktiv mitfahren kΓΆnnen."
Vollering knΓΌpft an ihre Sprinterfolge bei der Vuelta Femenina an, die sie ebenfalls dominierte und die Gesamtwertung gewann: "Ich habe mich sehr schnell von der Vuelta erholt, aber in den letzten Tagen hatte ich ein paar Magenprobleme", gibt sie allerdings zu.
"Ich konnte nicht sehr gut essen, das war auch wΓ€hrend des Rennens heute schwierig. AuΓerdem war es die letzten Tage sehr warm und heute plΓΆtzlich kalt. Das ist auch schwierig fΓΌr den KΓΆrper. Aber die Beine waren gut und damit bin ich zufrieden."