VORSCHAU | Tour de France 2024 Etappe 11 - Ausreißer oder werden Pogacar und Evenepoel Vingegaard erneut testen?
RadsportEine knifflige und schwierige Etappe. Das Rennen geht wieder in die Berge, aber auf der 11. Etappe sind sie kurz und explosiv. RadsportAktuell gibt Ihnen eine Vorschau auf den Haupttag des Rennens im Zentralmassiv, wo die Fahrer der Gesamtwertung in Aktion sein werden, aber eine Ausreißergruppe wird wahrscheinlich erfolgreich sein:
Nach dem Zentralmassiv geht es nun in Richtung Süden, in die Pyrenäen. Der Beginn der 211 Kilometer langen Etappe ist flach, aber das Finale ist eher bergig mit vier kategorisierten Anstiegen. Die Fahrer der Gesamtwertung könnten sich einen interessanten Kampf liefern, aber höchstwahrscheinlich werden wir einen Ausreißerkampf um den Sieg erleben. Quelle: CyclingUpToDate.

Etappe 11: Évaux-les-Bains - Le Lioran, 211 Kilometer
Es ist ein Übergangstag, gut geeignet für eine Ausreißergruppe, aber mit einem flachen Start, der es sicherlich nicht einfach machen wird. Mit 211 Radkilometern wird es eine lange Etappe mit einem schwierigen Finale, bei dem die Kletterer und Klassikerfahrer an die Spitze kommen werden. Wenn die Männer des GesamtClassements eine Lücke finden, kann der Kampf in diesem Terrain leicht explodieren.
Das Zentralmassiv bietet tückische Straßen und eine andere Herausforderung als das Hochgebirge, was einige vielleicht ausnutzen wollen. Auf den letzten 50 Kilometern der Etappe gibt es vier schwierige Anstiege. Der erste ist der Col de Neronne mit einer Länge von 3,9 Kilometern und einer Steigung von 8,6 %. Er endet 42,5 Kilometer vor dem Ziel, und es gibt keine Abfahrt, bevor der nächste Anstieg in Angriff genommen wird.
Es handelt sich um den Puy Mary Pas de Peyrol mit einer Länge von 5,3 Kilometern und einer Steigung von 7,8 %, dessen Gipfel 31 Kilometer vor dem Ziel liegt. Es handelt sich um einen sehr gefährlichen Anstieg, da die Steigung in der Nähe des Gipfels bis auf 16 % ansteigt und die Fahrer sofort in eine technische und steile Abfahrt direkt zum Ausgangspunkt des nächsten Anstiegs gehen. Dies ist ein idealer Ort für einen explosiven Angriff.
Nach der Abfahrt folgt der Col de Pertus, der 4,5 Kilometer lang ist und 8,2 % aufweist, und dessen Gipfel 14,5 Kilometer vor dem Ziel zum Sprint einlädt. Das Peloton kann an diesem Anstieg völlig explodieren, wenn es das nicht schon getan hat, denn 8 Sekunden an der Spitze sind nicht zu verachten.
Nach einer kleinen Steigung kommt der letzte Anstieg des Tages, der leichteste der vier, aber keineswegs leicht - hinzu kommt die Tatsache, dass die Müdigkeit an diesem Punkt hoch sein wird. Der Col de Font de Cère ist 3,4 Kilometer lang, hat 5,6 % Steigung und endet 3 Kilometer vor dem Ziel. Es ist fast ein Gipfelziel. Es folgt nur noch eine kleine Abfahrt und dann ein leichter Bergaufsprint zum Ziel in Le Lioran.


Das Wetter

Karte Tour de France 2024 Etappe 11
Relativ warmer Tag, aber es wird Regen erwartet. Vielleicht wird der meiste Regen am Morgen vor dem Start fallen, wir könnten nasse Straßen sehen, aber nicht den fallenden Regen. Es sollte nicht zu riskant sein. Es wird etwas Wind aus westlicher Richtung geben, was für den größten Teil des Tages einen Seitenwind bedeutet, und einen relativen Rückenwind für die letzten Kilometer und Anstiege der Etappe.
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Die Favoriten
GC Kampf - Am Ende, egal was passiert, ist dies die wichtigste Frage des Tages. Nach der 9. Etappe können wir mit Sicherheit sagen, dass sowohl Tadej Pogacar als auch Remco Evenepoel von Jonas Vingegaard und seiner defensiven Fahrweise ziemlich genervt sind. In den langen Anstiegen und hohen Bergen gibt es keine Chance, ihn zu überraschen, aber auf Etappen wie dieser ist es eher möglich. Die beiden können sich verbünden und das sehe ich auch so, aber dafür müssten sie ihren Rivalen fallen lassen, und das ist der schwierige Teil, denn Vingegaard ist sehr konzentriert und lässt Pogacar nirgendwo alleine hingehen.
Es würde mich nicht überraschen, wenn Evenepoel am Gipfel des vorletzten kategorisierten Anstiegs angreifen würde, vielleicht in dem Moment, in dem das Rennen langsamer wird. UAE, auch wenn es nicht allzu wahrscheinlich ist, könnten an diesem Tag, an dem eine Ausreißergruppe den Sieg erwartet, auch versuchen, Adam Yates, João Almeida oder Juan Ayuso in die Ausreißergruppe einzuschleusen. Es ist ein flacher Start, also ist es nicht einfach, aber wenn sie es schaffen und vorne mitarbeiten, wird Visma unter Druck stehen. Kein anderes Team, auch nicht Quick-Step, kämpft derzeit um den Sieg im Rennen. Wir können also davon ausgehen, dass wir weiterhin UAE gegen Visma sehen werden, und UAE muss irgendwann versuchen, ihre Überzahl auszunutzen. Für den Rest erwarte ich nicht viel Action, es ist ein Tag zum Abhaken. Wir werden vielleicht Fahrer aus den Top20 sehen, die versuchen, in die Ausreißergruppe zu kommen, denn heute ist ein Tag, an dem man Minuten gewinnen kann, und das werden sie wissen.
Aber letztendlich ist dies eine Etappe, bei der ich erwarte, dass es zu einer Ausreißergruppe kommt. Kein Team wird unter normalen Bedingungen 120 Kilometer lang auf flachen Straßen arbeiten, um eine Ausreißergruppe zu kontrollieren, die keinerlei Garantien für einen Etappensieg oder einen Zeitvorsprung auf ihre Rivalen hat. Außerdem haben Pogacar und Evenepoel bereits Etappensiege errungen und Vingegaard hat kein Interesse an ihnen. Mehr noch, die drei sind bergauf praktisch gleichauf, so dass eine ganztägige Arbeit vielleicht nicht einmal zu einem Gewinn führt. Sobald sich die Ausreißer absetzen, wird im Feld also nur dann jemand arbeiten, wenn es vor ihnen gefährliche GC-Fahrer gibt - was allerdings nur wenige Fahrer tun würden, da UAE oder Visma sich um fast niemanden außer ihren direkten Rivalen kümmern werden.
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Aber bei einem flachen Start ist es fast schon eine Lotterie, wer dabei sein wird. Es gibt einige Fahrer, die die flachen Straßen zu ihrem Vorteil nutzen müssen, nicht nur um vorne zu sein, sondern um sich vor den großen Anstiegen einen Vorteil zu verschaffen, um zu versuchen, um einen Sieg zu kämpfen. Dazu gehören Fahrer wie Michael Matthews, Stefan Küng, Ben Healy, Victor Campenaerts, Alex Aranburu oder Jonas Abrahamsen, die dann mit der richtigen Begleitung die Anstiege überstehen können. Mathieu van der Poel und Sören Kragh Andersen haben ebenfalls die Möglichkeit, einen zweiten Sieg in Folge für Alpecin zu holen.
Dann gibt es andere Fahrer, die sich voll und ganz auf die Anstiege verlassen werden, um den Unterschied zu machen. Sie werden in der Ausreißergruppe sein wollen, aber dort auf ein konservatives Rennen warten und den Druck haben, bergauf früh zu attackieren und die Gruppen zu spalten, bevor jemand erfolgreich antizipiert. David Gaudu, Simon Yates und Stephen Williams könnten an einem solchen Tag sehr gut abschneiden, aber ihr leichter Körperbau kann zwischen den Anstiegen sicherlich einen Tribut fordern.
Alles in allem gibt es viele fitte Teilnehmer, die entweder Kletterer oder Puncheure sind und alle eine Option auf den Sieg sind. Einige Teams haben viele Optionen wie EF, die auch Fahrer wie Richard Carapaz, Rui Costa, Alberto Bettiol und Neilson Powless haben; oder DSM, die den Heimatfahrer Romain Bardet haben, der motiviert sein wird, Warren Barguil, Frank van den Broek und Oscar Onley. Auch Tom Pidcock, Maxim van Gils, Oier Lazkano, Kévin Vauquelin und Alexey Lutsenko sind ausgewiesene Aspiranten, die es an diesem Tag schaffen können.
Zu guter Letzt gibt es noch ein paar weitere Karten, die wir nicht auslassen dürfen, die unter den richtigen Umständen die Arme zum Ruhm erheben können, die ich aber nicht so hoch einschätzen würde wie ihre Rivalen: Toms Skujins, Wout Poels, Jesús Herrada und Tobias Johannessen.
Vorhersage Tour de France 2024 Etappe 11:
*** Richard Carapaz, Maxim Van Gils, Romain Bardet
** Tadej Pogacar, Simon Yates, Alexey Lutsenko, Tom Pidcock
* Remco Evenepoel, Jonas Vingegaard, Primoz Roglic, David Gaudu, Alberto Bettiol, Ben Healy, Rui Costa, Stephen Williams, Oier Lazkano, Kévin Vauquelin, Warren Barguil, Frank van den Broek
** Tadej Pogacar, Simon Yates, Alexey Lutsenko, Tom Pidcock
* Remco Evenepoel, Jonas Vingegaard, Primoz Roglic, David Gaudu, Alberto Bettiol, Ben Healy, Rui Costa, Stephen Williams, Oier Lazkano, Kévin Vauquelin, Warren Barguil, Frank van den Broek
Auswahl: Romain Bardet
Vorschau geschrieben von Rúben Silva
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Quereingestiegener Schreiber für Radsport, Tennis oder auch mal Darts.
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- Die taktische Ausrichtung beim Straßenrennen der Männer-Elite bei den UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 2026 in Montréal wird maßgeblich durch zwei Faktoren bestimmt: das Fehlen des verletzten Titelverteidigers Tadej Pogačar und das Verbot von Teamfunk ("No Race Radios"). Dadurch bricht die gewohnte Dominanz und Kontrolle klassischer World Tour-Teams weg. Das Rennen über 273,7 Kilometer und 3.803 Höhenmeter entwickelt sich zu einem hochgradig unvorhersehbaren Ausscheidungsfahren auf den 12 Runden rund um den Mont Royal. Die taktischen Hauptszenarien & Teamstrategien Nation / Fahrertyp Taktischer Ansatz & Ausrichtung Belgien (Evenepoel & Van Aert) Doppelspitze mit Rollenteilung: Geht als die kontrollierende Großmacht ins Rennen. Die Taktik sieht vor, mit Remco Evenepoel frühzeitig oder aus der Distanz zu attackieren, um die Konkurrenz zur Nacharbeit zu zwingen. Sollte diese Gruppe zurückgeholt werden, lauert Wout van Aert im reduzierten Feld für ein spätes Finale oder einen Sprint. Klassikerjäger (Mathieu van der Poel / Pedersen) Abwartende Trittbrettfahrer-Taktik: Fahrer wie Mathieu van der Poel wissen, dass der Kurs mit 3.800 Höhenmetern an ihrer absoluten Belastungsgrenze kratzt. Ihre Taktik baut darauf, Allianzen mit anderen Nationen einzugehen, Angriffe am Berg zu neutralisieren und die Entscheidung auf das ansteigende falsche Flachstück der Zielgeraden zu vertagen. USA & Außenseiter (McNulty, Simmons, Del Toro) Frühzeitige Offensive ("Chaos-Taktik"): Da Fahrer wie Isaac del Toro (Mexiko) kaum Helfer im Nationalteam haben, müssen sie das Rennen frühzeitig öffnen. Die USA nutzt ihre enorme Kaderbreite (Brandon McNulty, Quinn Simmons, Matteo Jorgenson), um in wechselnden Zwischengruppen vertreten zu sein und Belgien die Kontrollarbeit aufzuzwingen. Deutschland (Lipowitz, Schachmann) Reaktive Außenseiterrolle: Ohne absoluten Top-Favoriten setzt der BDR darauf, sich in Gruppen zu platzieren (z. B. durch Schachmann, Zimmermann oder Brenner). Florian Lipowitz agiert als geschützter Fahrer für das schwere Finale in den letzten Runden. Strategische Schlüsselfaktoren auf der Straße Entscheidung ohne Funkgeräte: Da Anweisungen aus dem Auto fehlen, müssen die Fahrer das Rennen selbst lesen. Wer eine rennentscheidende Gruppe verpasst, muss instinktiv reagieren. Dies führt oft zu taktischen Fehlern bei den Favoriten und erhöht die Chancen für mutige Ausreißer. Das Ausscheidungsfahren am Mont Royal: Der giftige Anstieg Côte Camillien-Houde (1,8 km bei 8 %) sowie die Côte de la Polytechnique (über 11 % in Spitzen) sieben das Feld mit jeder der 12 Runden weiter aus. Die Taktik verschiebt sich von "Kräfte sparen" in der ersten Rennhälfte hin zu einem brutalen Positionskampf vor den Anstiegen im Finale. Das falsche Flachstück im Ziel: Wer am Ende einer Gruppe den WM-Titel unter sich ausmacht, benötigt nach 274 Kilometern enorme Endschnelligkeit an einer rampenartigen Zielgeraden. Ein zu früher Antritt ist hier taktischer Selbstmord.gregmann27-09-2026
- WAS FÜR EIN FINALE!!!!! Das WM-Straßenrennen der Frauen Elite 2026 in Montréal lieferte ein absolut dramatisches und taktisch hochkomplexes Finale. Am Ende krönte sich die Topfavoritin Demi Vollering (Niederlande) nach einem packenden Schlagabtausch und taktischen Spielchen zur neuen Weltmeisterin. Sie schüttelte auf den letzten Kilometern ihre verbliebene Kontrahentin Kasia Niewiadoma ab.Der Rennverlauf und die SchlüsselszenenDer Solo-Vorstoß von Vollering: Gut 38 Kilometer vor dem Ziel zündete Demi Vollering die entscheidende Rakete. Sie setzte sich alleine vom restlichen Feld ab und baute schnell einen Vorsprung auf.Die gnadenlose Verfolgung: Dahinter formierte sich eine hochkarätige Verfolgergruppe, angeführt von der Polin Kasia Niewiadoma-Phinney und der Italienerin Elisa Longo Borghini. Da bei Weltmeisterschaften kein Rennfunk („No Race Radios“) erlaubt ist, mussten die Fahrerinnen die Situation komplett eigenständig auf der Straße lösen.Der Zusammenschluss und der Konter: 15 Kilometer vor dem Ziel schien Vollerings Solo beendet. Niewiadoma und Longo Borghini schlossen zusammen mit der Französin Juliette Berthet zur Spitzenreiterin auf. Die Italienerin Longo Borghini fackelte nicht lange und ging auf der letzten Runde sogar kurzzeitig selbst in die Offensive.Das entscheidende Pokerspiel: Da sich Vollering und Niewiadoma an der Spitze zeitweise uneinig waren und taktierten, blieb das Rennen bis zum Schluss offen. Rund 4 Kilometer vor dem Ziel setzte Vollering jedoch die finale, alles entscheidende Attacke. Niewiadoma konnte dem Antritt nichts mehr entgegensetzen.gregmann26-09-2026
- Die taktische Ausgangslage beim UCI WM-Straßenrennen der Frauen-Elite in Montréal 2026 wird maßgeblich durch den schweren, 180,4 Kilometer langen Kurs (2.570 Höhenmeter) und die acht Runden auf dem selektiven Mont-Royal-Rundkurs bestimmt. Da Funkverbindungen („No Race Radios“) bei Weltmeisterschaften verboten sind, müssen die Teams ihre Strategien rein auf der Straße adaptieren.Die voraussichtlichen Teamtaktiken der großen Radsport-Nationen gliedern sich wie folgt: 🇳🇱 Niederlande: Das Rennen brutal schwer machen. Die Ausgangslage: Mit Demi Vollering stellen die Niederländerinnen die absolute Topfavoritin, die nach einer überragenden Saison das Regenbogentrikot jagt. Die Taktik: Das niederländische Team verfügt traditionell über die größte Dichte an Starfahrinnen (u.a. Puck Pieterse). Ihre Strategie wird darauf abzielen, das Rennen auf den acht Runden am Mont-Royal frühzeitig zu animieren. Um sprintstarke Konkurrentinnen wie Kopecky abzuschütteln, werden sie an den giftigen Rampen wie der Voie Camillien-Houde (2,3 km bei 6,2 %) ein mörderisches Tempo anschlagen, um das Feld zu dezimieren und Vollering für eine späte Solo-Attacke oder ein Duell aus einer kleinen Spitzengruppe zu lancieren. 🇧🇪 Belgien: Kopecky beschützen und isolieren Die Ausgangslage: Die zweifache Weltmeisterin Lotte Kopecky ist die größte Gefahr für ein Solo der Bergfahrerinnen. Sie bringt die perfekte Mischung aus Bergfestigkeit und einem mörderischen Zielsprint mit.Die Taktik: Belgien wird defensiver agieren als die Niederlande. Die Helferinnen müssen dafür sorgen, dass Kopecky bei den harten Tempoverschärfungen an den Anstiegen nicht den Anschluss verliert und gleichzeitig Konterattacken neutralisieren. Das Ziel ist es, Kopecky in einer reduzierten Gruppe über die letzte Rampe (Avenue Pagnuelo) und auf die leicht ansteigende Zielgerade zu bringen, wo sie im Sprint kaum zu schlagen ist 🇮🇹 Italien: Aggressives Forechecking mit Longo Borghini Die Ausgangslage: Elisa Longo Borghini befindet sich in herausragender Form (Sieg im WM-Mixed-Relay, starke Platzierung im WM-Zeitfahren).Die Taktik: Italien kann es sich nicht leisten, auf den Zielsprint zu warten. Ihre Taktik wird ein cleveres, aggressives Forechecking sein. Sie werden versuchen, Fahrerinnen in gefährliche Zwischengruppen zu schicken, um die Niederlande und Belgien zur Nacharbeit zu zwingen, damit Longo Borghini in den letzten zwei Runden den entscheidenden, harten Punch setzen kann. 🇩🇪 Deutschland: Die Underdog-Rolle und taktische Geschlossenheit Die Ausgangslage: Das BDR-Aufgebot reist ohne die eine, alles überragende Favoritin an, schickt aber ein extrem geschlossenes und formstarkes Quintett um Franziska Koch (Bronze im EZF), Liane Lippert, Antonia Niedermaier und Ricarda Bauernfeind ins Rennen. Die Taktik: „Taktische Flexibilität“ ist das deutsche Stichwort. Da man nicht die Last hat, das Rennen kontrollieren zu müssen, wird das Team versuchen, in den ersten Runden des Stadtkurses Kräfte zu sparen und bei gefährlichen Vorstößen stark besetzter Gruppen präsent zu sein. Sie werden darauf spekulieren, dass sich die großen Blöcke (Niederlande/Belgien) gegenseitig neutralisieren oder uneinig sind, um mit Lippert oder Koch im Finale um die Medaillen zu pokern. 🇨🇦 Kanada & Weitere Einzelkämpferinnen: Die Gunst des Chaos nutzenTitelverteidigerin Magdeleine Vallières (Kanada) und Fahrerinnen wie Kasia Niewiadoma (Polen) oder Kim Le Court (Mauritius) besitzen keine riesigen Helferteams. Ihre Taktik muss rein reaktiv und opportunistisch sein: Sie werden direkt am Hinterrad von Vollering und Kopecky kleben und auf den Moment setzen, in dem die großen Teams taktische Fehler begehen, um genau wie im Vorjahr im entscheidenden Moment wegzuspringengregmann26-09-2026









