Paul Seixas reist zur
Strade Bianche 2026 als einer der herausragenden Namen dieses Frühjahrs. Der junge Franzose gibt sein Debüt beim toskanischen Klassiker in Siena nach einem brillanten Saisonstart, bereits mit seinen ersten beiden Profisiegen – und als einer der wenigen Fahrer, die
Tadej Pogacar herausfordern könnten.
Paul Seixas vor Strade Bianche 2026
Im Gespräch mit Cyclingpro.net zeigte sich der Fahrer zufrieden mit seinen ersten Monaten und den Gefühlen, die er in die Saison mitgenommen hat. „Es ist ein Traumstart ins Jahr. Vor der Saison habe ich gesagt, dass ich zuerst glücklich sein möchte und dann gute Ergebnisse anstrebe. Zwei Rennen bereits gewonnen zu haben, ist für mich wirklich beeindruckend“, sagte er am Vorabend des Rennens.
Nach diesen Siegen wartet nun eine ganz andere Prüfung: sein erster Start bei der Strade Bianche, einem Rennen, das dank seiner Sektoren auf Schotterstraßen so spektakulär wie fordernd ist. Der Franzose ist von der Gelegenheit begeistert und traut sich zu, dabei zu sein, wenn die Entscheidung fällt.
„Ich hoffe, dabei zu sein, wenn der Kampf beginnt, und versuche, den Besten zu folgen. Dann werden wir sehen, wie sich das Rennen entwickelt“, merkte er an. Er betonte zudem, dass dies ein äußerst technischer Test ist, bei dem es nicht nur auf die Beine ankommt, sondern auch auf Fahrtechnik und Renn-Glück.
Paul Seixas distanzierte Juan Ayuso am Schlussanstieg
„
Es ist ein technisches Rennen. Du brauchst Fähigkeiten und auch etwas Glück, was Stürze oder Defekte angeht“, hielt er fest.
Mit diesem Bewusstsein haben Seixas und sein Team in den Tagen vor dem Rennen am Material gefeilt und die Strecke besichtigt. Der Franzose erklärte, er sei bereits mehrere Schlüsselsektoren der toskanischen Route abgefahren.
„Vor zwei Tagen haben wir einige Sektoren getestet, etwa den sechsten und siebten, und dann auch die letzten, den achten, neunten und zehnten. Wir haben mit verschiedenen Reifendrücken experimentiert, um zu sehen, was am besten funktioniert“, sagte er.
Die ersten Eindrücke dieser Trainingsfahrten waren positiv, auch wenn er einräumt, dass der Rennmodus etwas völlig anderes ist als die Besichtigung.
„Wir hatten keine Platten, das ist schon ein gutes Zeichen. Aber im Rennen ist es anders, mit allen Fahrern und dem Stress. Du musst die richtige Linie wählen und eine gute Technik haben, um am Ende vorne dabei zu sein“, erklärte er.
Konkurrenz in Siena
In Siena trifft er zudem auf harte Konkurrenz mit Spitzenfahrern wie Tom Pidcock, Tadej Pogacar und Wout van Aert. Um gegen sie zu bestehen, sieht Seixas klare Schlüssel zum Erfolg.
„Zuerst brauchen wir ein bisschen Glück, um vorne und gut positioniert zu sein. Positionierung wird sehr wichtig sein – und dann ein wirklich unglaublicher Tag“, schloss er.