"Van der Poel wird um Platz zwei sprinten" - Experten bezweifeln, dass der Weltmeister bei Lüttich-Bastogne-Lüttich 2024 mit Tadej Pogacar mithalten kann
Nach fünf Renntagen in dieser Saison und zwei Siegen bei den Monumenten wird sich Mathieu van der Poel bald dem nächsten Monument im Kalender zuwenden: Lüttich-Bastogne-Lüttich 2024. Da auch Tadej Pogacar in Belgien an den Start gehen wird, ist das Rennen sicherlich ein Muss.
Doch wie stehen die Chancen, dass van der Poel mit Pogacar leben kann? Nach Ansicht des Siegers von Lüttich-Bastogne-Lüttich 1992 Dirk De Wolf kann der Weltmeister höchstens auf den zweiten Platz hoffen. "Er wird in Lüttich dabei sein, aber als zweite Geige", ist sich der 63-jährige Belgier in der Radsport-Talkshow Café Koers sicher.
"Nächste Woche beim Amstel Gold Race wird er die Nummer eins sein, aber nicht in der darauffolgenden Woche", fährt De Wolf unverblümt fort. "Van der Poel wird um den zweiten Platz sprinten wie Quinten Hermans vor zwei Jahren. Eineinhalb Minuten hinter Pogacar."
Aber warum ist sich De Wolf so sicher? "Wenn Pogacar auf La Redoute oder Roche-aux-Faucons von unten nach oben Vollgas gibt, hat Mathieu an der Spitze eine Minute Rückstand. Ganz einfach", erklärt er. "Pogacar bereitet sich jetzt perfekt vor. Mathieu ist in einem Zustand der Euphorie. Er wird nächste Woche wieder vor Hunderttausenden von Landsleuten demonstrieren."
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.