Transfer-Markt: Der Supercombative Rider der Vuelta a España 2024 hat seine Belohnung nach der brutalen Endphase der Saison, die er mit dem UAE Team Emirates absolviert hat. Marc Soler hat soeben seinen Vertrag mit dem UAE Team bis 2027 verlängert.
Dies haben die VAE selbst in einer offiziellen Erklärung bekannt gegeben, in der auch die Förderung von Pablo Torres angekündigt wurde.
Soler kommt gerade von einem Etappensieg am mythischen Anstieg Lagos de Covadonga bei der Vuelta, wo er, wie bereits erwähnt, auch den Preis für den kämpferischsten Fahrer des dreiwöchigen Rennens erhielt. Der Spanier ist einer der zuverlässigsten Männer des UAE Team Emirates in den Bergen, und das Team möchte sich sein enormes Talent nicht entgehen lassen.
Die Worte von Marc Soler nach seiner Vertragsverlängerung
In der Erklärung der VAE gibt Marc Soler seine ersten Erklärungen ab, nachdem er sich auf eine Vertragsverlängerung bis zum Ende der Saison 2027 geeinigt hat: "Ich bin sehr glücklich, mit dem UAE Team Emirates weitermachen zu können und dankbar für das Vertrauen, das man mir entgegenbringt", beginnt der 30-jährige Fahrer, der im November dieses Jahres 31 Jahre alt wird.
"In diesem Team finde ich ein gutes Gleichgewicht zwischen persönlichen Ambitionen und der Unterstützung meiner Teamkollegen im Hinblick auf das Rennen, und diese Mischung gefällt mir sehr gut. Das Team macht gerade eine sehr gute Zeit durch und es herrscht bei jedem Rennen eine familiäre Atmosphäre. Ich möchte in den kommenden Jahren auf höchstem Niveau weitermachen und ihnen dabei helfen, viele Rennen zu gewinnen", fügt Soler hinzu, der seit 2022 für die VAE fährt und sowohl als geselliger Fahrer als auch auf der Jagd nach eigenen Siegen ein wichtiger Teil des Erfolgs des Teams ist.
Pascal MichielsSEO-Manager, Sportjournalist und Editor-in-chief
In meiner Nachbarschaft wuchs man mit der Tour de France auf. Sie war überall – es waren die letzten großen Jahre von Eddy Merckx. Wir waren Kinder, trugen Trikots und spielten die gesamte Rundfahrt nach. Zwei Brücken wurden zu unseren „Bergen“, und wir rasten über Straßen, als Autos noch nicht den Ton angaben. Mit 13 Jahren war mein Herz endgültig dem Radsport verfallen. In einem Urlaub in Frankreich durfte ich nach langem Drängen eine echte Bergetappe fahren – mit meinem Fahrrad von zu Hause, drei Gängen, Licht, dicken Reifen und Schutzblechen.
Ich brach früh auf, fuhr den Col de Joux Plane und anschließend Morzine-Avoriaz. Proviant: eine Tüte Kirschen, kein Wasser, keine Erfahrung. Von Les Gets aus wurde es trotzdem der glücklichste Tag meines Lebens. Als ich die Häuser auf halber Höhe des Joux Plane erreichte, wusste ich, dass ich nicht aufhören würde zu treten. Oben angekommen trank ich an einem Baumstamm – und spürte eine Freude, die ich bis heute mit dem Radsport verbinde. Im Tal stand die Entscheidung an: zurück oder weiter nach Avoriaz. Ich fuhr weiter, ohne anzuhalten, und schaffte auch den zweiten Anstieg. Mit meinem knallroten, eigentlich lächerlichen Rad überholte ich Fahrer auf echten Rennrädern. Wieder dieses Glück.
Dieses unverfälschte Gefühl begleitet mich bis heute – und es ist der Ursprung meiner Arbeit. Ich bin Chefredakteur von Radsportaktuell.de und verantworte die redaktionelle Ausrichtung der Plattform: Themenpriorisierung, Qualitätsstandards, Faktenprüfung und die konsequente Aktualisierung von Inhalten, sobald neue, verifizierte Informationen vorliegen. Neben der Leitung der Redaktion schreibe und editiere ich selbst und lege besonderen Wert auf klare Einordnung, präzise Sprache und nachvollziehbare Analysen.
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