Tadej Pogacar hat am Sonntag die Tour de Romandie beendet und gewonnen, doch die Heimreise aus der Schweiz verschob er. Bevor er sich eine Pause gönnt und ins erste Höhentrainingslager mit Blick auf die
Tour de France startet, besichtigte er zunächst eine der Schlüsseletappen der Tour.
Der Slowene hat seine Frühlingssaison nun abgeschlossen – mit Siegen bei Strade Bianche, Mailand–Sanremo, Flandern-Rundfahrt, Lüttich–Bastogne–Lüttich und der Romandie, dazu vier Etappenerfolge. So dominant wie eh und je verpasste der Weltmeister nur in Paris–Roubaix den Sieg, wo er hinter Wout Van Aert Zweiter wurde.
Isaac del Toro wiederum gewann die UAE Tour und holte anschließend auch die Gesamtwertung bei Tirreno–Adriatico – nahezu eine perfekte Frühjahrsserie bis in den April. Er war für die Ardennen-Klassiker sowie die Baskenland-Rundfahrt vorgesehen, stürzte dort jedoch und zog sich eine Beinverletzung zu. Die Blessuren gefährden seine Sommersaison nicht, er trainiert aktuell. Del Toro startet im Juni zusammen mit Paul Seixas bei der Tour Auvergne – Rhône Alpes, während
Tadej Pogacar die Tour de Suisse bestreitet.
Erkundung einer kniffligen Tour-de-France-Etappe
Zu Wochenbeginn, noch vor der wohlverdienten Pause, unternahm Pogacar den kurzen Sprung von der Romandie in die Vogesen, wo er sich mit Del Toro traf, um die Strecke der 14. Etappe der Tour de France zu inspizieren.
Die Streckenführung bietet in diesem Jahr Bergetappen in allen Gebirgszügen. Dies ist der einzige Tag in den Vogesen – am Vorabend einer weiteren Schlüsselausscheidung in den Alpen mit Ziel am Plateau de Solaison.
In einem kurzen Video in den sozialen Medien sind Pogacar und Del Toro am Grand Ballon zu sehen, einem von sechs kategorisierten Anstiegen dieser Etappe. Zuvor geht es über den Ballon d’Alsace, und nahe dem Ziel steht noch der Col du Haag an. Das Finale führt ins Hochplateau von Le Markstein, wie bereits 2023.
Profil der 14. Etappe der Tour de France 2026