Die Vuelta a España hat ihre Wildcard-Einladungen für die Ausgabe 2025 bekannt gegeben – und die britischen Fans dürfen sich freuen. Ein bestimmtes spanisches Team könnte sich hingegen benachteiligt fühlen.
Nachdem Equipo Kern Pharma und Euskaltel-Euskadi 2024 an der spanischen Grand Tour teilgenommen haben, sind in dieser Saison Burgos-BH und Caja Rural-Seguros RGA an der Reihe. Dies entspricht Javier Guilléns üblichem Rotationssystem für die spanischen Teams. Die dritte Einladung, die in diesem Jahr neu eingeführt wurde, geht an das Q36.5 Pro Cycling Team, das unter anderem den Briten Tom Pidcock im Kader hat.
Neben den drei genannten Teams werden – wie bei den anderen Grand Tours – die 18 WorldTeams teilnehmen. Hinzu kommen die beiden besten ProTeams des Vorjahres: Israel - Premier Tech sowie ein Lotto-Team, das wie schon 2024 den Giro d’Italia auslässt, aber bei der Tour de France und der Vuelta antritt.
Die drei Siege von Equipo Kern Pharma im Jahr 2024 scheinen trotz der zusätzlichen Wildcard nicht ausgereicht zu haben – so beeindruckend sie auch waren. Man kann sich vorstellen, dass die Vuelta-Veranstalter eine Erklärung für das Fehlen eines Teams liefern werden, das das Rennen im letzten Jahr mit viel Einsatz geprägt hat.
Erwähnenswert ist auch, dass Q36.5 nicht nur die spanische Konkurrenz übertrumpft hat, sondern auch das Tudor Pro Cycling Team, das Einladungen für Giro und Tour erhielt, aber nicht in der Lage war, das komplette Programm zu bestreiten.
Oliver Ried ist seit Anfang 2025 Redakteur bei Radsportaktuell.de. Er berichtet dort über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf aktuellen Rennberichten, Einordnungen und Hintergrundtexten, mit denen er sportliche Entwicklungen im Peloton verständlich und präzise erklärt. Bei großen Renntagen arbeitet er zudem mit Live-Formaten, um das Geschehen fortlaufend zu dokumentieren und zeitnah einzuordnen.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er sportlich selbst aktiv und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.