Tadej Pogacar ist vielleicht der Mann, den es heute bei der Weltmeisterschaft zu schlagen gilt. In den vergangenen Tagen haben wir gesehen, wie hart die Strecke ist und wie ein Fahrer wie der Giro-Tour-Sieger den Unterschied ausmachen kann. Er führt Slowenien an, das seiner Meinung nach kurz davor steht, das Regenbogentrikot zu erobern.
"Wir müssen so schnell wie möglich liefern. Ich habe alles auf der Strecke erkundet. Ich bin froh, dass ich das schon früher gemacht habe, so dass ich mich in Ruhe auf heute vorbereiten konnte. Es wird ein hartes Rennen", sagt er auf derselben Strecke, die am Freitag und Samstag Niklas Behrens und Lotte Kopecky gekrönt haben, keine Fahrer, die als Kletterer gelten. Aber Pogacar hat die Explosivität und die Erfahrung in den langen Eintagesrennen, genug, um einen der wenigen Titel zu holen, die er noch nicht an der Spitze des Sports hat.
Er wird die Anstiege haben, um angreifen zu können: "Wie wir bei der U23 gesehen haben, wo Jan Christen angegriffen hat, kann man dort den Unterschied ausmachen. Wenn man den Punch hat, kann man sich dort absetzen. Wenn man das an diesem steilen Teil nicht hat, gibt es viele andere Stellen. Es geht viel rauf und runter und die Strecke ist sehr abwechslungsreich. Es gibt also viele Möglichkeiten. Der logischste Ort sind die steilen Anstiege nach dem Ziel."
Zusammen mit Primoz Roglic bildet er ein tödliches Duo, das heute Nachmittag in Zürich die größten Chancen auf den Sieg hat, auf den die Nation schon sehr gespannt ist. "Slowenien fehlt noch das Regenbogentrikot. Wir kommen langsam näher. Letztes Jahr war ich bereits Dritter. Wir haben eine Energie in der Mannschaft, die sich auf diese Weltmeisterschaft hin entwickelt. Der Druck ist da, so schnell wie möglich zu liefern. Wenn es dieses Jahr nicht klappt, dann eben nächstes Jahr."
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
Happy Elite Men RR World Championships, everyone! 😍🌈 One of the most awaited days of this season: Tadej Pogacar targets his first Rainbow Jersey against multiple world champions Remco Evenepoel and Mathieu van der Poel and with it, the Triple Crown. Go Pogi!
#Zurich2024