Endgültige Startliste für das Straßenrennen der Elite-Männer bei der WM 2024 in Zürich: Van der Poel, Roglic, Pogacar, Evenepoel, Pidcock, Girmay und weitere
Am 29. September findet die Straßenweltmeisterschaft 2024 ihren großen Höhepunkt. Das Straßenrennen der Elite-Männer findet in Zürich statt, mit einer sehr offenen Strecke, auf der die Klassikerspezialisten als große Favoriten um den Sieg kämpfen dürften.
Auf der endgültigen Startliste stehen unter anderem: Mathieu van der Poel, Remco Evenepoel, Tim Wellens, Maxim van Gils, Tadej Pogacar, Primoz Roglic, Juan Ayuso, Pello Bilbao, Mikel Landa, Enric Mas, Diego Ulissi, Mattias Skjelmose, Mads Pedersen, Magnus Cort Nielsen, Julian Alaphilippe, David Gaudu, Valentin Madouas, Tom Pidcock, Adam Yates, Simon Yates, Stephen Williams, Jai Hindley, Michael Matthews, Marc Hirschi, Stefan Küng, Matteo Jorgenson, Santiago Buitrago, Daniel Martínez, Tobias Johannessen, Biniam Girmay, Joáo Almeida, Aleksandr Vlasov, Eddie Dunbar, Ben Healy, Felix Gall und Attila Valter.
Pascal MichielsSEO-Manager, Sportjournalist und Editor-in-chief
In meiner Nachbarschaft wuchs man mit der Tour de France auf. Sie war überall – es waren die letzten großen Jahre von Eddy Merckx. Wir waren Kinder, trugen Trikots und spielten die gesamte Rundfahrt nach. Zwei Brücken wurden zu unseren „Bergen“, und wir rasten über Straßen, als Autos noch nicht den Ton angaben. Mit 13 Jahren war mein Herz endgültig dem Radsport verfallen. In einem Urlaub in Frankreich durfte ich nach langem Drängen eine echte Bergetappe fahren – mit meinem Fahrrad von zu Hause, drei Gängen, Licht, dicken Reifen und Schutzblechen.
Ich brach früh auf, fuhr den Col de Joux Plane und anschließend Morzine-Avoriaz. Proviant: eine Tüte Kirschen, kein Wasser, keine Erfahrung. Von Les Gets aus wurde es trotzdem der glücklichste Tag meines Lebens. Als ich die Häuser auf halber Höhe des Joux Plane erreichte, wusste ich, dass ich nicht aufhören würde zu treten. Oben angekommen trank ich an einem Baumstamm – und spürte eine Freude, die ich bis heute mit dem Radsport verbinde. Im Tal stand die Entscheidung an: zurück oder weiter nach Avoriaz. Ich fuhr weiter, ohne anzuhalten, und schaffte auch den zweiten Anstieg. Mit meinem knallroten, eigentlich lächerlichen Rad überholte ich Fahrer auf echten Rennrädern. Wieder dieses Glück.
Dieses unverfälschte Gefühl begleitet mich bis heute – und es ist der Ursprung meiner Arbeit. Ich bin Chefredakteur von Radsportaktuell.de und verantworte die redaktionelle Ausrichtung der Plattform: Themenpriorisierung, Qualitätsstandards, Faktenprüfung und die konsequente Aktualisierung von Inhalten, sobald neue, verifizierte Informationen vorliegen. Neben der Leitung der Redaktion schreibe und editiere ich selbst und lege besonderen Wert auf klare Einordnung, präzise Sprache und nachvollziehbare Analysen.
Radsport ist für mich mehr als Leidenschaft. Er ist ein komplexer Leistungssport, der Kontext, Genauigkeit und Verantwortung verlangt – genau diesen Anspruch vertrete ich in unserer täglichen Berichterstattung.
The pursuit of glory begins... 🌈
The 2024 UCI Road and Para-cycling Road World Championships kick off on 21 September in Zurich, Switzerland. 🇨🇭
Stay tuned for all the action! 👊
#Zurich2024#RoadCycling