Am 20.03. steht mit der
Bredene Koksijde Classic der dritte von drei aufeinanderfolgenden Halbklassikern mit großem Prestige auf dem Programm - auch wenn das Rennen nicht zur WorldTour zählt. Der traditionsreiche Sprinterklassiker hat in seiner noch jungen Geschichte immer wieder ein starkes Teilnehmerfeld angelockt und sorgt Jahr für Jahr für packende Rennverläufe. Der Start erfolgt gegen 12:20 Uhr MEZ, das Finale wird etwa um 16:40 Uhr erwartet.
Im Vergleich zu anderen belgischen Klassikern ist dieses Rennen noch relativ jung. Die Premiere fand erst 2011 statt, damals triumphierte Steve Schets. Seitdem haben sich Fahrer wie Luka Mezgec, Pascal Ackermann, Tim Merlier, Gerben Thijssen und Luca Mozzato in die Siegerliste eingetragen. Vor zwölf Monaten setzte sich Edward Theuns im Sprint-Finale durch.
Streckenprofil: Bredene - Koksijde
Bredene - Koksijde, 203,5 Kilometer
Gilt der GP Denain als kleines Paris - Roubaix, dann besitzen die Kontinentalteams mit der Bredene Koksijde Classic ihr eigenes „Mini Gent - Wevelgem“. Das Rennen führt über mehr als 200 Kilometer und kombiniert ein
Streckenprofil, das dem belgischen WorldTour-Klassiker stark ähnelt. Auch die entscheidenden Anstiege sind identisch.
Auf dem Papier wirkt der Kurs fast vollständig flach. Doch zwischen 125 und 100 Kilometern vor dem Ziel wartet der entscheidende Abschnitt: Baneberg, Monteberg und der Kemmelberg stehen jeweils zweimal auf dem Programm - und zwar über beide Auffahrten. Brutal steile Kopfsteinpflaster-Rampen, die das Feld auseinanderreißen können - allerdings noch in deutlicher Distanz zum Ziel.
Selbst wenn das Rennen dort selektiert wird, bleiben danach noch rund zwei Stunden auf flachen Straßen bis zur Ziellinie in Koksijde - inklusive der finalen Runde. In dieser Küstenregion spielt allerdings häufig der Wind eine zentrale Rolle. Entstehen Windkanten, kann sich das Rennen auch hier noch einmal komplett neu ordnen.