Der Giro d'Italia 2024 ist zwar gerade erst zu Ende gegangen, aber die Planungen für künftige Ausgaben sind bereits im Gange. Nächstes Jahr sollen die Fahrer in Friaul-Julisch Venetien im Nordosten Italiens starten, die Strecke wird im Oktober bekannt gegeben. Die Situation um die Grande Partenza 2026 ist jedoch viel unklarer, da noch mehrere Parteien im Rennen sind, aber ein Start im Ausland scheint das wahrscheinlichste Szenario zu sein.
Die kühne Idee, die Grande Partenza 2026 in Saudi-Arabien und dem Ferienort AlUla auszurichten, wurde offenbar aufgegeben oder zumindest auf Eis gelegt. Als ein Grund werden die derzeitigen Unsicherheiten im Nahen Osten genannt, ein weiterer Grund für die Verzögerung ist der noch laufende Bau von Hotels und anderen Einrichtungen.
Eine Verzögerung der saudi-arabischen Pläne könnte bedeuten, dass Albanien das Rennen um den Start des Giro d'Italia 2026 gewinnen könnte. Dies wäre die zweite Grande Partenza auf der Balkanhalbinsel. In der Ausgabe von 1996, die von Pavel Tonkov gewonnen wurde, begann die große italienische Rundfahrt in Athen, Griechenland, mit einem Sprintsieg des Schweden Glenn Magnusson.
Die Bewerbung Albaniens wird von Italiens rechtsgerichteter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni unterstützt, die aufgrund einer Vereinbarung über die Entsendung von Einwanderern in das Land enge Beziehungen zum albanischen Ministerpräsidenten Edi Rama unterhält.
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