„Respektiert das Image des Radsports“ – UCI warnt Giro d’Italia-Fahrer, nicht in Bidons zu urinieren und sie wegzuwerfen

Radsport
Dienstag, 19 Mai 2026 um 13:15
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Der Radsportweltverband UCI hat dem Giro‑d’Italia‑Peloton eine Warnung ausgesprochen, nachdem während des Rennens ein als unangemessen eingestuftes Verhalten im Umgang mit Bidons festgestellt wurde. Die Dachorganisation äußerte die Sorge, einige Fahrer könnten in leere Flaschen uriniert und diese anschließend am Straßenrand entsorgt haben.
Zwar wurde bislang keine konkrete Sanktion bestätigt, doch sowohl die Giro‑Organisation als auch das Kommissärskollegium bezogen klar Stellung.
Im offiziellen Bericht zur neunten Etappe erinnerten die Rennoffiziellen die Fahrer daran, „zum Wohle des Ansehens des Radsports und des Giro d’Italia informieren wir die Fahrer, dass es strikt verboten ist, in eine Flasche zu urinieren und diese dann wegzuwerfen“.
Die Warnung erhielt besondere Aufmerksamkeit, weil Bidons im Profiradsport einen hohen Symbolwert besitzen. Entlang jeder Etappe warten zahlreiche Fans in der Hoffnung, eines dieser von den Fahrern weggeworfenen Andenken zu ergattern.
Nicht selten reichen Fahrer ihre leeren Flaschen direkt an Kinder und Zuschauer am Streckenrand weiter, sodass sie bei den Grand Tours zu den begehrtesten Souvenirs zählen. Gerade deshalb hält es die Organisation für notwendig, jedes Verhalten zu unterbinden, das dem Image des Rennens und des Sports schaden könnte.

Die UCI‑Regeln sehen Sanktionen vor

Die UCI‑Reglemente erfassen dieses Verhalten bereits im Disziplinarrecht. Artikel 8.6 legt Strafen für als unsittlich oder unangemessen eingestuftes Verhalten während eines Wettkampfs fest.
Dort heißt es, „sich unsittlich oder unangemessen zu verhalten, etwa sich zu entkleiden oder in der Öffentlichkeit am Start, im Ziel oder während eines Rennens zu urinieren, und dadurch das Ansehen des Sports zu schädigen“, könne mit Geldbußen zwischen 200 und 500 Schweizer Franken geahndet werden.
Mit dieser Erinnerung wollen UCI und Giro‑Offizielle weitere Vorfälle dieser Art verhindern und das Image der Italien‑Rundfahrt und des Profiradsports bei Fans und breiter Öffentlichkeit schützen.
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