Primoz Roglic war am Sonntagnachmittag zum Start des Criterium du Dauphine 2024 in Frankreich wieder im Peloton. An einem ruhigen Tag mit wenig bis gar keiner Action in der Gesamtwertung fuhr der Slowene sicher und ohne Zwischenfälle über die Ziellinie.
"Es ist cool, nicht mehr trainieren zu müssen und unterwegs zu sein, um mit den Jungs Rennen zu fahren", sagte der BORA - hansgrohe-Leader mit seinem typisch herzlichen Lächeln: "Ich muss mit meinen Teamkollegen in Rennsituationen kommen. Wir sind noch nicht viel zusammen gefahren, deshalb ist es wichtig, dass wir in den nächsten Tagen zusammen unterwegs sind."
Einer derjenigen, mit denen Roglic vor der Tour de France 2024 eine Rennbeziehung aufbauen muss, ist der ehemalige Giro d'Italia-Sieger Jai Hindley, und im Interview des Australiers vor der Etappe klangen die ersten Anzeichen der Entwicklung positiv: "Ich habe nicht so viele Rennen mit ihm bestritten, aber wir haben gerade drei Wochen in den Bergen verbracht, also war es ziemlich gemütlich", sagte Hindley gegenüber Cycling News vor der ersten Etappe, die schließlich im Massensprint von Mads Pedersen von LIDL-Trek gewonnen wurde. "Aber er ist ein guter Kerl und ich denke, es ist gut, mit ihm zu arbeiten."
"Es ist wichtig, um die Chemie aufzubauen. Es ist so etwas wie die Generalprobe", fuhr der Australier fort, der sich bewusst ist, dass diejenigen, die bei der Dauphine eine starke Leistung zeigen, diese Form in den meisten Fällen auch auf die Tour de France übertragen. "Wenn man hier gut ist, ist man normalerweise auch bei der Tour gut und hoffentlich sind wir gut."
Wie bereits erwähnt, siegte Mads Pedersen vor Sam Bennett im Massensprint-Finale des Tages, wobei das Führungstrio von BORA - hansgrohe die Etappe ohne Drama oder Zwischenfälle überstand. Auf der 2. Etappe wartet jedoch eine kniffligere Prüfung, denn Roglic ist einer der Favoriten auf den Etappensieg und könnte dabei auch das Maillot Jaune übernehmen.
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.