Bei der ersten echten Prüfung des Criterium du Dauphine 2024 und der ersten Herausforderung für Primoz Roglic seit seiner Rückkehr von seinem Sturz bei der Baskenland-Rundfahrt 2024 zeigte der Slowene eine beeindruckende Leistung und wurde Tageszweiter.
"Wer nicht schießt, kann nicht punkten!" Reflektiert Roglic in seiner typischen Art und Weise in einem Interview vor der Etappe, das auf den offiziellen Social-Media-Seiten von BORA - hansgrohe gepostet wurde, nachdem ihr Team-Leader in einem starken und nebligen Sprint den zweiten Platz hinter Magnus Cort Nielsen von Uno-X Mobility belegt hatte. "Es war knapp, aber es war schwer, das am Ende wirklich zu beurteilen."
"Es war immer noch eine ziemlich große Gruppe und alle sind super-fit", fährt der 34-Jährige fort, der, wenn alles gut geht, BORA - hansgrohe bei der kommenden Tour de France 2024 anführen wird und möglicherweise dem Favoriten Tadej Pogacar den größten Widerstand auf seinem Weg zum zweiten Grand Tour-Sieg bietet. "Am Ende war nur einer schneller."
BORA - hansgrohe verfügt über das wohl stärkste Team beim Criterium du Dauphine 2024, und diese Stärke zeigte sich im Schlussanstieg, als Roglic das Duo Aleksandr Vlasov und Jai Hindley an der Spitze des Pelotons arbeiten ließ. "Ein Ergebnis wird früher oder später kommen", betont Roglic. "Das Wichtigste ist, dass alle Jungs ein gutes Niveau und Engagement gezeigt haben, und wie ich schon sagte, bin ich natürlich ein bisschen enttäuscht, weil ich es zum Schluss nicht zu Ende bringen konnte. Es war einfach ein bisschen zu spät."
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.