Nur einen Tag nach dem Frühlingsbeginn stellt sich das WorldTour-Peloton in Pavia zum Start von Milano–Sanremo auf, dem ersten Monument der Radsaison und einem der unberechenbarsten Rennen im Kalender. Soudal - Quick-Step kehrt mit Ambitionen zu „La Primavera“ zurück und peilt nach den Erfolgen von 2003, 2006 und 2019 einen weiteren Sieg an.
Mit 298 Kilometern bleibt Milano–Sanremo das längste Rennen im WorldTour-Programm, ein Wettkampf, in dem Geduld und Positionierung ebenso wichtig sind wie pure Stärke. Die entscheidende Phase beginnt traditionell in der letzten Rennstunde, wenn das Feld die ligurische Küste erreicht und die bekannte Abfolge von Anstiegen den Ausgang prägt.
Wie immer spielen Cipressa und Poggio eine zentrale Rolle für den Rennverlauf. Die Cipressa, 5,6 Kilometer bei 4,1 %, dient oft als erste echte Startrampe für Attacken, wenn Teams das Tempo anziehen, um das Feld auszudünnen. Kurz darauf folgt der Poggio, ein kürzerer, aber explosiver Anstieg über 3,7 Kilometer bei 3,7 %, wo die Stärksten meist versuchen, sich abzusetzen, bevor es in die schnelle und technische Abfahrt nach Sanremo geht.
Da die Kuppe des Poggio weniger als sechs Kilometer vor dem Ziel an der Via Roma liegt, ist jede dort entstehende Lücke schwer zu schließen, zumal die Abfahrt risikobereite Fahrer belohnt. Diese Kombination hat im Laufe der Jahre vielfältige Szenarien hervorgebracht, von reduzierten Sprints bis zu späten Soloattacken.
Trotz der Unwägbarkeiten, die Milano–Sanremo stets begleiten, reist die belgische Mannschaft motiviert an und bereit, um auf einer der größten Bühnen des Radsports um ein Ergebnis zu kämpfen.
„Wir freuen uns, an diesem Wochenende am Start von Milano–Sanremo zu stehen! Es ist das erste Monument des Jahres und der Beginn eines der schönsten Monate der Saison. Es ist auch ein Rennen, in dem alles passieren kann und viele Szenarien möglich sind.“
„Die Mannschaft, die wir dorthin mitnehmen, ist stark und hochmotiviert, um auf der Via Roma um ein gutes Ergebnis zu kämpfen. Natürlich wissen wir, dass es nicht leicht wird – in einem Monument ist es das nie –, aber wir sind mehr als bereit, den Wolfpack-Spirit zu zeigen und am Samstag unser Bestes zu geben“,
sagte Sportdirektor Davide Bramati auf der offiziellen Team-Website.
Soudal Quick-Step für Milano–Sanremo 2026
| Paul Magnier |
| Jasper Stuyven |
| Casper Pedersen |
| Pepijn Reinderink |
| Laurenz Rex |
| Maximilian Schachmann |
| Fabio Van den Bossche |