Paris–Nizza: Königsetappe drohen wegen Unwetterprognose Änderungen in letzter Minute

Radsport
Donnerstag, 12 März 2026 um 10:00
michaelstorer
Die diesjährige Ausgabe von Paris–Nizza ist gespickt mit Etappen, die das Rennen komplett auf den Kopf stellen können, wie wir am Mittwoch gesehen haben. Fragt man die Organisatoren vor dem Start, würden sie wohl die vorletzte Etappe mit Bergankunft an der Skistation Auron als Schlüsselmoment für die Gesamtwertung ausmachen.
Doch auch diese Etappe ist – zum zweiten Jahr in Folge – von kurzfristigen Streckenanpassungen bedroht. Die Auron-Etappe wurde im Vorjahr wegen widriger Witterung verkürzt. Damals blieb die Bergankunft in Auron unverändert, Michael Storer gewann die Etappe. Allerdings wurde die erste Hälfte der Strecke deutlich gekürzt.
Dasselbe Risiko schwebt auch in dieser Woche über den Organisatoren: Die Wetterprognosen melden in Auron bis zu -2 °C und kräftige Schneeschauer.
Fast wirkt es wie ein Fluch dieses Skigebiets. Auron sollte bereits 2024 ein Etappenziel ausrichten, doch die Etappe musste wegen schlechten Wetters komplett umgestaltet werden und endete schließlich an der La Madone d’Utelle. Damals gewann Aleksandr Wlasow nach einer mutigen Attacke, während der Anstieg in dichtem Nebel lag.

Fahrer sind vorbereitet

Die Fahrer scheinen auf eine mögliche Routenänderung eingestellt. Vor dem Mannschaftszeitfahren der 3. Etappe unterstrich Juan Ayuso die Bedeutung der Etappe – auch mit Blick darauf, dass die Wochenendetappen durch das Wetter beeinträchtigt sein könnten.
„Außerdem sehen wir jetzt, dass es in Nizza vielleicht wirklich schlechtes Wetter gibt, also werden wir sehen, was wir fahren können und was nicht“, sagte Ayuso vor Etappe 2 gegenüber CyclingProNet. „Deshalb denke ich, dass morgen [Etappe 3] – ich weiß nicht, zu welchem Prozentsatz – aber mehr als 70 % der Gesamtwertung entschieden werden können.“
Zu diesem Zeitpunkt wusste er noch nicht, dass das Geschehen auf Etappe 7 für ihn kaum Relevanz haben würde, denn der Spanier gab Paris–Nizza nach einem schweren Sturz auf Etappe 4 auf.
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