„Ohne Risiko ist es kein Spitzensport“ – Kasia Niewiadoma entgeht nach Cipressa-Sturz bei Mailand–Sanremo schweren Verletzungen

Radsport
durch Nic Gayer
Sonntag, 22 März 2026 um 11:30
Kasia Niewiadoma crashes at Milano-Sanremo 2026
Kasia Niewiadoma hat nach dem schweren Sturz an der Cipressa, der Milano-Sanremo Women 2026 entscheidend beeinflusste, ein ruhiges und reflektiertes Update veröffentlicht. Die Polin bestätigte, dass sie trotz der Heftigkeit des Vorfalls ohne schwere Verletzungen davongekommen ist.
Die Polin gehörte zu den zentralen Fahrerinnen, die auf der Abfahrt der Cipressa in den Massensturz verwickelt waren - ein Moment, der das Rennen neu formte und mehrere Anwärterinnen aus dem Finale riss.

Erleichterung nach beängstigendem Sturz an der Cipressa

„Es geht um Perspektiven, oder? Und wie mein Coach sagte: Wenn du kein Risiko eingehst, ist es kein Spitzensport“, schrieb Niewiadoma in einem Instagram-Post nach dem Rennen. „Ich hätte wohl vorsichtiger sein können, aber zugleich wollte ich jede Chance nutzen.“
Niewiadoma hatte Glück, ihren Sturz an der Cipressa ohne schwere Verletzungen zu überstehen 
Niewiadoma hatte Glück, ihren Sturz an der Cipressa ohne schwere Verletzungen zu überstehen 
Angesichts des Sturzhergangs stellte Niewiadomas Update schnell Entwarnung in den Mittelpunkt. „Ich habe Glück, mit Schürfwunden und Prellungen davonzukommen… dankbar für die Unterstützung meines Teams und dafür, dass Kim Le Court sich vergewissert hat, dass es mir gut geht! Sehr geschätzt!“
Die Szene wirkte in Echtzeit deutlich dramatischer, da auf der technischen Abfahrt mehrere Fahrerinnen dem ersten Sturz nicht mehr ausweichen konnten. Niewiadomas Bestätigung, nur vergleichsweise leichte Blessuren erlitten zu haben, sendet ein positives Signal nach einem der alarmierendsten Momente des Rennens.
Zugleich betonte sie die Auswirkungen des Sturzes auf das gesamte Feld. „Und ich hoffe, dass es heute allen Fahrerinnen, die in den Sturz verwickelt waren, gut geht.“

Peloton stellt sich hinter Niewiadoma

Niewiadomas Beitrag löste schnell zahlreiche Reaktionen aus dem gesamten Peloton aus. Das unterstreicht sowohl die Schwere des Vorfalls als auch den Zusammenhalt der Fahrerinnen nach solchen Situationen.
Kim Le Court, ebenfalls in den Sturz verwickelt, antwortete: „Ich bin froh, dass es dir gut geht.“
Siegerin Lotte Kopecky reagierte ebenfalls: „Freut mich, dass es dir gut geht.“
Italiens Meisterin Elisa Longo Borghini schrieb: „Forza Kasia“, während Elisa Chabbey ergänzte: „Mein ganzes Herz ist bei dir, meine Freundin.“
Diese Reaktionen spiegeln das gemeinsame Verständnis für die Risiken eines Rennens wie Milano-Sanremo wider, in dem Positionskämpfe und schnelle Abfahrten jederzeit in chaotische Situationen münden können.

Sturz, der das Rennen veränderte

Der Cipressa-Sturz erwies sich bei Milano-Sanremo Women 2026 als entscheidender Wendepunkt. Das Rennen zerfiel genau in dem Moment, als sich das Finale formierte.
Mehrere Fahrerinnen mussten das Rennen aufgeben oder verloren entscheidend Zeit, was die Dynamik vor dem Poggio veränderte und den späteren Ausgang mitprägte. Während Lotte Kopecky auf der Via Roma den Sieg feierte, blieb der Vorfall einer der prägenden Momente des Tages.
Niewiadomas Reaktion traf genau diesen Balancepunkt: eine Fahrerin, die die Risiken des Spitzensports klar anerkennt - und zugleich zeigt, wie schnell daraus etwas deutlich Ernsteres entstehen kann.
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