Die
Tour de Suisse 2026 beginnt an diesem Mittwoch, mit Tadej Pogacar als Aushängeschild und
Topfavorit für das Gesamtklassement. In der Schweiz könnten die Slowenen die Berge dominieren, denn die Präsenz von
Primoz Roglic als Kapitän von Red Bull - BORA - hansgrohe ist bestätigt.
Tour de Suisse als Teil eines „speziellen“ Kalenders für Roglic
Roglic, im Vertragsjahr und womöglich in der letzten Saison seiner Karriere, hat für die zweite Saisonhälfte einen alternativen Rennplan gewählt, verzichtet auf den Giro d’Italia und die Tour de Suisse und richtet den Fokus stattdessen auf die Vuelta a España.
Roglic wurde Fünfter bei Tirreno–Adriatico und Dritter bei Milano–Torino, wo er sich die Kapitänsrolle mit Giulio Pellizzari teilte. Seine Rolle hat sich 2026 im Team gewandelt: je nach Rennen wechselt er zwischen Führungsaufgaben und Helferdiensten.
Nach seinem Start bei der Baskenland-Rundfahrt war er bei der Tour de Romandie als Edelhelfer für Florian Lipowitz im Einsatz. Im Mai absolvierte er ein Höhentraining zur Vorbereitung auf die Tour de Suisse – die letzte der großen WorldTour-Etappenrennen über eine Woche, die ihm noch im Palmares fehlt. Mit Pogacar am Start wird ein Sieg jedoch zur Herkulesaufgabe.
Der Slowene und
Aleksandr Vlasov peilen im fünftägigen Rennen das Gesamtklassement an, dessen Schlussetappe einen Rundkurs um Villars-sur-Ollon umfasst. Etappe 4 ist ein Zeitfahren, während die ersten beiden Tage mit explosiven, hügeligen Finals dem Routinier entgegenkommen.
Finn Fisher-Black, der zuletzt auch bei der Tour Auvergne-Rhône-Alpes gefahren ist, dürfte an den hügeligen Tagen ebenfalls Freiheiten für eigene Ergebnisse erhalten. Das Trio wird vom italienischen Kletterer Giovanni Aleotti, Emil Herzog, Alexander Hajek und Frederik Wandahl unterstützt.
Red Bull - BORA - hansgrohe für die Tour de Suisse 2026
| Fahrer |
| Primoz Roglic |
| Aleksandr Vlasov |
| Finn Fisher-Black |
| Alexander Hajek |
| Giovanni Aleotti |
| Emil Herzog |
| Frederik Wandahl |