Neuer Rückschlag für UAE Team Emirates – XRG bei der Vuelta a España – Kletterer muss weniger als 24 Stunden nach Tadej Pogačars Sturz aufgeben

Radsport
Montag, 31 August 2026 um 11:00
Pablo Torres UAE 2026 1
UAE Team Emirates XRG erlitt am Sonntag bei der Vuelta a España einen weiteren Rückschlag. Keine 24 Stunden nach dem Ausstieg von Tadej Pogačar, bis zu seinem schweren Sturz auf Etappe 8 im Roten Trikot unterwegs, musste auch Pablo Torres auf der 9. Etappe mit Ziel am Alto de Aitana das Rennen verlassen. Der 20‑Jährige aus Madrid bestritt seine erste Grand Tour und zählte zu den wichtigsten Kletterern der Mannschaft.
Torres stieg in den Anfangskilometern aus, nachdem er am ersten Anstieg den Anschluss verloren hatte. Bilder von RTVE ließen bereits vermuten, dass etwas nicht stimmte. Der Fahrer wirkte ernst und sichtbar mitgenommen, eine Szene, die die Kommentatoren aufhorchen ließ.
„Als ich sah, dass er stand, war klar, da ist etwas im Argen. Es sah nicht so aus, als hätte er nur wegen Müdigkeit angehalten“, merkte Joaquim Rodríguez in der Übertragung an.
Der TV-Eindruck deckte sich mit dem, was sich auf der Straße abspielte. Torres wirkte nicht einfach vom Tempo abgehängt, sondern zeigte Anzeichen für akute körperliche Probleme. Am Ende bestätigte der Madrilene die schlimmsten Befürchtungen und verließ eine Vuelta, die sein Debüt bei einer dreiwöchigen Rundfahrt markierte.

Torres kämpft bei der Vuelta mit Knieschmerzen

Laut am Sonntag veröffentlichten Berichten hatte Torres mit einem Problem am Bein zu kämpfen, das nicht mit den Beschwerden an seinem zuvor operierten Knie zusammenhing.
Sein Ausstieg wiegt wegen des Zeitpunktes besonders schwer. Kaum einen Tag zuvor hatte UAE seinen Talisman verloren. Pogačar stürzte rund 32 Kilometer vor dem Ziel in Xeraco schwer, trug das Rote Trikot und musste das Rennen aufgeben.
Der Slowene zog sich unter anderem eine verschobene Schlüsselbeinfraktur und eine stabile Halswirbelfraktur sowie eine Gehirnerschütterung zu.

Rennende für einen auffälligen Helfer

Torres gehörte in den ersten Etappen, vor allem bergauf, zu den auffälligsten Unterstützern Pogačars.
Sein Rücktritt schwächt eine Struktur zusätzlich, die nun ohne ihren Kapitän in Woche zwei geht, nachdem sich das Rennen binnen 24 Stunden komplett gedreht hat.
Der sportliche und emotionale Schlag ist offensichtlich. UAE verliert ein weiteres Schlüsselelement, just wenn das Hochgebirge beginnt und nach einem Tag, der eigentlich zeigen sollte, wie das Team auf Pogačars traumatischen Ausfall reagiert.
Torres, vor seinem Stopp Gesamt-24., verlässt die Vuelta mit der Erfahrung, erstmals mit den Besten gefahren zu sein, aber auch mit der Enttäuschung, ein vielversprechendes Debüt nicht vollenden zu können.
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