Soudal - Quick-Step hat sein Aufgebot für die kommende
Tour de France bekanntgegeben. Das belgische Team stellt sich erneut hinter
Tim Merlier für Etappensiege, verfolgt in der Grande Boucle aber mehrere Ziele – auch wenn Mikel Landa fehlt.
Der Baske richtet seinen Fokus auf die Vuelta a España, nachdem er sich bei einem
Sturz bei der Baskenland-Rundfahrt eine Beckenfraktur zugezogen hat. Dennoch verfügt die Mannschaft mit Ilan van Wilder über eine GC-Option, Zeitfahr-WM-Medaillengewinner des Vorjahres und von Natur aus ein Rundfahrer.
Für den Belgier ist es das erste Mal, dass er eine solche Rolle bei einer Grand Tour übernimmt. „Ilan wird unser Mann für die Gesamtwertung sein, aber der Plan ist, dass er es Tag für Tag angeht“, sagte Sportdirektor Tom Steels in einer Presseaussendung. „Wir haben auch Fahrer, die in Ausreißergruppen gehen können, aber unser Hauptaugenmerk liegt natürlich auf den Sprintetappen“.
Dafür stellt sich das Team hinter Tim Merlier, dreifacher Toursieger und in dieser Saison eine verlässliche Karte für Massensprints. Seine Anfahrer Bert van Lerberghe und Jasper Stuyven sind in dieser Rolle entscheidend; Pascal Eenkhoorn und Dylan van Baarle sollen an bestimmten Tagen sowohl Nachführarbeit leisten als auch eigene Ausreißversuche starten.
„Tims Hauptziel ist ein Etappensieg, und mit den Änderungen in der Punktewertung kann er auch im Kampf um Grün mitmischen“, bestätigt Steels. „Zumal er eine starke Mannschaft für die Massensprints an seiner Seite hat“.
Tim Merlier ist Quick-Steps Aushängeschild bei der Tour de France 2026
Nach dem Erfolg des Teams beim Giro d’Italia, wo Paul Magnier die Maglia Ciclamino dominierte, könnte die Mannschaft diesen Lauf mit einem erstmaligen Grünen Trikot für Merlier fortsetzen – seine Hauptgegner heißen Jasper Philipsen und Mads Pedersen.
Komplettiert wird das Aufgebot durch Louis Vervaeke sowie den Vorjahressieger am Mont Ventoux,
Valentin Paret-Peintre. Der kletterstarke Franzose fährt eine herausragende Saison und peilt bei der Tour einen weiteren Tageserfolg an, mit Blick zugleich auf das Bergtrikot.
„Ich freue mich, nach meinem erfolgreichen Debüt im letzten Jahr wieder am Start zu stehen und hoffe auf einen weiteren Etappensieg, aber es wäre auch schön, um das gepunktete Trikot zu kämpfen. Wenn möglich, werde ich zudem dem Team helfen und mein Bestes geben, damit wir so viele Siege wie möglich einfahren“.
Soudal - Quick-Step für die Tour de France 2026
| Fahrer |
| Valentin Paret-Peintre |
| Tim Merlier |
| Pascal Eenkhoorn |
| Jasper Stuyven |
| Dylan van Baarle |
| Bert van Lerberghe |
| Ilan van Wilder |
| Louis Vervaeke |