Der
Giro d’Italia hat seinen Ruf seit jeher ebenso durch Zermürbung wie durch Spektakel gefestigt. Über drei Rennwochen vom 08.05. bis 31.05. können Stürze, Krankheiten, Erschöpfung und Ausstiege das Rennen komplett umkrempeln – sei es in chaotischen Massensprints, bei eisigen Bedingungen im Hochgebirge oder in der brutalen Schlusswoche tief in Alpen und Dolomiten.
Dieser Live-Hub zu medizinischen Updates und Ausfällen beim Giro d’Italia wird während der gesamten Rundfahrt fortlaufend mit den neuesten bestätigten Verletzungen, DNS, DNF und Aufgabe-Meldungen aktualisiert. Sobald Teams medizinische Bulletins veröffentlichen und Fahrer nach Stürzen oder Erkrankungen weiter untersucht werden, zeichnet dieser Artikel alle verifizierten Entwicklungen nach, die das Peloton des Giro d’Italia 2026 und den Kampf um die Maglia Rosa beeinflussen.
Etappe 10
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Etappe 9
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Etappe 8
Fabio Christen stürzte schon früh im Rennen aufgrund eines Radschleifers. Der Fahrer vom Team Pinarello-Q36-5 erlitt einen heftigen Aufprall, griff sich sofort an das Schlüsselbein und gab das Rennen sofort auf. Jake Stewart vom NSN Cycling Team schied ebenfalls aus.
Etappe 7
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Etappe 6
Nur ein Ausfall zu Beginn des Tages:
Felix Engelhardt vom Team Jayco AlUla hat über Nacht aufgegeben.
Es war jedoch ein weiterer chaotischer Tag auf dem Rad, an dem Fahrer wie Jonathan Milan, Matteo Sobrero, Johannes Kulset, Nelson Oliveira und – was am beunruhigendsten war –
Nico Denz bei Stürzen in der Anfangsphase zu Fall kamen. Das Finale wurde dann von einem Massensturz überschattet, als das Team Unibet Rose Rockets auf dem nassen Kopfsteinpflaster ausrutschte. Zu den bekanntesten Fahrern, die zu Fall kamen, gehörten neben Milan erneut
Dylan Groenewegen, Orluis Aular, Tobias Lund Andresen und Jan Christen.
Etappe 5
Die Etappe begann ohne Milan Menten, der aufgrund anhaltender Magenprobleme nicht mehr antrat – dieselben Beschwerden hatten bereits zuvor Arnaud de Lie zur Aufgabe gezwungen. Auch Joshua Giddings (Lotto) verließ im Rennverlauf das Rennen, ebenso wie Timo de Jong und Samuele Battistella, die noch unter den Folgen früherer Stürze litten.
Im weiteren Verlauf kam Luca Paletti zu Fall. Zudem ereignete sich ein nicht im TV gezeigter Zwischenfall, bei dem Tudors Mathys Rondel mit dem Begleitwagen von UAE kollidierte und dessen Heckscheibe zerstörte. Der Franzose konnte das Rennen jedoch fortsetzen.
Für zusätzliche Dramatik sorgte das Finale: Sowohl Afonso Eulálio als auch Igor Arrieta, die später um den Etappensieg kämpften, stürzten in den Schlusskilometern jeweils unabhängig voneinander.
Etappe 4
GC-Favorit Jonas Vingegaard musste vor der Etappe einen Rückschlag hinnehmen, als sein wichtiger Berghelfer Wilco Kelderman aufgeben musste. Auf der Etappe selbst stiegen dann zwei weitere Fahrer vom Rad: Die Sprintsuperstars
Kaden Groves und Arnaud De Lie schieden beide aus dem Rennen aus.
Etappe 3
Zum ersten Mal bei diesem Giro verlief die Etappe relativ ruhig und ohne größere Zwischenfälle. Timo de Jong vom Team Picnic war in einen Sturz verwickelt, doch der Großteil des Hauptfeldes kam unbeschadet durch den dritten Renntag.
Das bedeutet jedoch nicht, dass keine Fahrer das Rennen verlassen haben. Im Lager des Teams UAE wurde bestätigt, dass die zuvor ausgeschiedenen Jay Vine und Marc Soler folgende Verletzungen erlitten haben: Ellenbogenbruch und Gehirnerschütterung bei Vine; Beckenbruch bei Soler. Ihr Teamkollege Adam Yates ist heute nicht an den Start gegangen, nachdem bei ihm Schnittwunden am Ohr und nach der Etappe eine Gehirnerschütterung diagnostiziert wurden.
Andrea Vendrame von Jayco ging ebenfalls nicht an den Start, nachdem bei ihm drei Wirbelbrüche diagnostiziert worden waren – eine Folge des Sturzes in der zweiten Etappe.
Etappe 2
Die zweite Etappe des
Giro d'Italia 2026 wurde von einem Massensturz überschattet, als sich das Feld auf nassen, rutschigen Straßen dem Ziel näherte. Es gibt fünf bestätigte DNFs: Jay Vine, Marc Soler, Aleksandr Vlasov, Adne Holter und Santiago Buitrago, doch da bei dem Vorfall noch viele, viele weitere Fahrer zu Fall kamen, darunter insbesondere Adam Yates, Derek Gee, Antonio Morgado und Corbin Strong, wird das Peloton die Folgen des Sturzes wahrscheinlich noch mindestens in den kommenden Tagen zu spüren bekommen.
Etappe 1
Nach einem vergleichsweise ruhigen Auftakt erschütterte ein Massensturz im Finale das Peloton. Zwar kamen alle Beteiligten wieder auf die Räder und beendeten die Etappe, doch zu den prominenten Namen, die zu Boden gingen, zählten unter anderem: Dylan Groenewegen, Kaden Groves, Erlend Blikra und Matteo Moschetti.