Die 113. Tour de France startet in fünf Wochen in Barcelona. Statt eines klassischen Prologs oder einer normalen Straßenetappe eröffnet ein Mannschaftszeitfahren die Rundfahrt. Weil diese Disziplin präzise Abstimmung verlangt, beginnen die Teams ihre spezifische Vorbereitung bereits weit im Voraus.
Vorbereitung an der Costa Blanca
Mehrere Fahrer von
Alpecin-Premier Tech wurden zuletzt in Spanien auf ihren Zeitfahrrädern gesichtet. Kapitän
Mathieu van der Poel teilte in seinen
Instagram Stories ein Foto, das ihn und mehrere Teamkollegen bei Formationsübungen für das Mannschaftszeitfahren auf den Straßen der Costa Blanca zeigt, während der belgische Rennstall in diesem Camp Tempo und Positionierung für den Auftakt feinjustiert.
Die Auftaktetappe am Samstag, 04.07., führt über ein 19,7 Kilometer langes Mannschaftszeitfahren durch die Straßen Barcelonas. Veranstalter ASO veröffentlichte jüngst den offiziellen Zeitplan: Das erste Team rollt um 17:05 Uhr von der Startrampe, die letzte Mannschaft startet um 18:55 Uhr.
Da alle Teams voraussichtlich bis etwa 19:15 Uhr im Ziel sind, sollte abnehmendes Tageslicht kein Thema sein. So sind für alle Mannschaften identische und faire Sichtbedingungen gewährleistet. Das war ein Anliegen, nachdem die 1. Etappe der Vuelta a España 2023 ebenfalls ein Mannschaftszeitfahren war und die letzten Teams im Dunkeln finishen mussten, was bei Fahrern wie Remco Evenepoel so viel Ärger auslöste.
Das Schluss‑Podium der Tour de France 2025
Ein großer Dreh am TTT-Format
Der Auftakt bringt zusätzliche taktische Brisanz durch eine wesentliche Regeländerung der ASO. Erstmals wird für jeden einzelnen Fahrer die individuelle Zeit gewertet.
Das weicht vom traditionellen Modus ab, in dem die Mannschaftszeit durch die Position des vierten oder fünften Fahrers im Ziel bestimmt wurde. Damit ändert sich grundlegend, wie die Teams ihre Aufstellung und das Pacing während der Etappe steuern müssen.