Marianne Vos muss die La Vuelta Femenina 2026 nach Schlüsselbeinbruch bei einem Sturz aufgeben

Radsport
Montag, 04 Mai 2026 um 12:45
ParisRoubaixFemmes2026_MarianneVos
Die 1. Etappe der La Vuelta Femenina 2026 lieferte eines der prägnantesten Bilder des Rennauftakts. Marianne Vos, eine der großen Sprintfavoritinnen, wurde trotz Sturz Siebte – Stunden später wurde ein Schlüsselbeinbruch bestätigt.
Die Niederländerin ging rund neun Kilometer vor dem Ziel zu Boden, an einem Schlüsselmoment des Tages. Der Zwischenfall schien sie aus dem Finale zu nehmen, doch das Team reagierte sofort.
Mit Unterstützung mehrerer Teamkolleginnen von Team Visma | Lease a Bike kämpfte sich Vos in den Schlusskilometern zurück ins Hauptfeld. In einer bemerkenswerten Energieleistung positionierte sie sich für den Sprint und überquerte als Siebte die Linie – ein unerwartetes Resultat unter diesen Umständen.
Nach der Etappe spielte die Fahrerin den Sturz zunächst herunter: „Mir geht’s gut“, sagte sie bei Eurosport. „Ich bin im Graben gelandet. Wir müssen die Schwere einschätzen.“

Medizinische Bestätigung und Aufgabe

Nachfolgende Untersuchungen ergaben jedoch eine ernstere Diagnose. Das Team teilte mit, dass die Fahrerin sich das Schlüsselbein gebrochen hat – eine Verletzung, die einen Weiterstart unmöglich macht.
Unmittelbare Folge ist ihr Fehlen auf Etappe 2 und damit ein vorzeitiges Ende ihres Auftritts in dieser Ausgabe. Zugleich schwächt das den Rückhalt für Pauline Ferrand-Prévot, die in dieser Woche in Spanien als Maßstab gelten dürfte.

Rückschlag für eine der Favoritinnen

Der Ausstieg von Vos ist ein spürbarer Einschnitt für den Rennverlauf. Die Niederländerin zählte dank ihrer Erfahrung und Endschnelligkeit zu den Topanwärterinnen für Sprintfinale.
Ihre Vorstellung auf der Auftaktetappe, trotz Verletzung, untermauert ihren Ruf als eine der wettbewerbsstärksten Fahrerinnen im internationalen Peloton, die selbst unter höchstem Druck Widrigkeiten trotzen kann.
Das spanische Rennen steuert am kommenden Wochenende auf seine Schlüsseltage zu – mit Bergankünften an den brutal steilen Rampen nach Les Praeres und am Alto de l'Angliru, wo die Gesamtwertung entschieden wird.
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