Die Katalonien-Rundfahrt 2025 begann am Montagnachmittag – doch statt der erwarteten Frühlingssonne wurde das Fahrerfeld von eisigem Regen und widrigen Bedingungen begleitet. Das unbarmherzige Wetter hinterließ Spuren im Peloton und kostete einige Favoriten bereits früh wertvolle Zeit im Gesamtklassement.
Nur eine rund 20-köpfige Gruppe überquerte die Ziellinie zeitgleich mit Etappensieger Matthew Brennan. Zahlreiche Klassementfahrer mussten bereits am ersten Tag Rückschläge hinnehmen. Ben O’Connor, Kapitän des Teams Jayco AlUla, kam lediglich auf Platz 37 ins Ziel und liegt nun 25 Sekunden hinter der Spitze. Laut seinem Teamkollegen Anders Foldager machte das schlechte Wetter das ohnehin anspruchsvolle Finale nahezu unmöglich zu bewältigen.
„Bis zum Schluss lief es noch ganz gut, aber ich war so durchgefroren, dass ich nicht mehr schalten konnte – dann bin ich einfach explodiert“, erklärte ein sichtlich mitgenommener Foldager im Interview mit Feltet.dk. „Auf den letzten 60 Kilometern musste ich Vollgas geben, und das Finale wurde extrem hektisch. Ich war nur 300 Meter davon entfernt, die letzte Steigung vor dem Ziel mit der Spitze zu erreichen.“
Für die zweite Etappe am Nachmittag wird eine Wetterbesserung erwartet – der Regen soll verschwinden. Doch das bedeutet nicht, dass das Peloton aufatmen kann: Starke Winde könnten den Fahrern auf dem ohnehin anspruchsvollen Terrain neue Herausforderungen stellen. Ob O’Connor und sein Team Jayco AlUla sich von ihrem Rückstand erholen können? Die Antwort gibt es heute Nachmittag auf der Straße.
The rain in Spain falls mainly on the peloton 🌧️😤
— GreenEDGE Cycling (@GreenEDGEteam) March 24, 2025
A soggy opening day to #VoltaCatalunya104 ✅
📸 @SprintCycling pic.twitter.com/diWIRkTXzb