Jorgenson bei erster richtigen Prüfung des Criterium du Dauphine 2024 Dritter

Radsport
durch Cycloon
Montag, 03 Juni 2024 um 17:22
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Bei der ersten echten Prüfung des Criterium du Dauphine 2024 belegte Matteo Jorgenson vom Team Visma - Lease a Bike einen beeindruckenden dritten Platz. In den ersten Etappen dieses einwöchigen Tour de France-Warmups zeigte er einige starke Leistungen.
"Das war gut!", sagt der Amerikaner im Interview nach der Etappe. "Ich habe mich eigentlich den ganzen Tag nicht so gut gefühlt, aber im Sprint hat Steven Kruijswijk einen guten Job gemacht und mich auf dem letzten Kilometer nach vorne gebracht, und ich kämpfte darum, an das richtige Rad zu kommen. Ich fand das Rad von Magnus Cort Nielsen und konnte ihm nicht ganz folgen. Aber ich denke, ich habe einen guten Sprint hingelegt. Ich bin nicht wirklich für so etwas geeignet, aber ich habe mein Bestes gegeben.
Mit seinem dritten Platz sichert sich Jorgenson auch einige Bonussekunden, die sich am Ende der Woche als entscheidend erweisen könnten. Eine Zeit lang sah es so aus, als würde Bruno Armirail aus der Ausreißergruppe heraus den Sieg holen, bevor er 200 Meter vor dem Ziel eingeholt wurde. "Ich weiß, dass er sehr stark ist, also war ich nicht sonderlich überrascht", sagte Jorgenson über den sehr beeindruckenden Franzosen. "Aber wir waren den ganzen Tag schnell unterwegs, also müssen sie vorne sehr stark gewesen sein."
Was die Anwärter auf das Maillot Jaune angeht, glaubt Jorgenson jedoch nicht, dass sich aus dem heutigen Ausflug viel ableiten lässt. "Es war ein ziemlich gleichmäßiger Anstieg, also denke ich nicht, dass es viel aussagt, aber ich bin froh, dass ich ein paar Bonussekunden bekommen habe und ja, es war ein starkes Ergebnis", schätzt der Fahrer des Team Visma - Lease a Bike ein. "Das Peloton war super schnell unterwegs und das hat definitiv in den Beinen gebrannt. Wir hatten den ganzen Tag über Rückenwind, das waren wirklich gute Bedingungen für die Ausreißer. Am Anfang hat es lange gedauert, bis jemand losgefahren ist, so dass sie einen großen Vorsprung hatten, aber ich denke, wir hatten es immer unter Kontrolle."

YouTube Video CyclingProNet "Interview Matteo Jorgenson"<br>