Italiens Granfondo-Amateurszene von zwei EPO-Dopingfällen getroffen

Radsport
Donnerstag, 07 Mai 2026 um 10:00
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Auch wenn Doping auf höchstem Radsport-Niveau fast ausgerottet ist, tauchen vereinzelt weiterhin Fälle auf. In dieser Woche traf es den italienischen Amateurbereich mit zwei positiven Proben. In beiden Fällen wurden Gran-Fondo-Fahrer mit EPO erwischt. Einer der betroffenen Fahrer war zuvor bereits vier Jahre wegen desselben Vergehens gesperrt worden.
Dabei handelt es sich um den 38-jährigen Felice Giangregorio, der 2019 erstmals bei einer Trainingskontrolle außerhalb des Wettkampfs mit EPO überführt wurde. Anfang desselben Jahres war er Italienischer Meister im Medio Fondo (Männer 30–34) geworden, musste den Titel jedoch abgeben. Zudem erhielt er eine Sperre bis zum 14.11.2023.
Nach Ablauf der Sperre kehrte Giangregorio zurück und fuhr mehrere Top-Ten-Ergebnisse, wurde nun aber erneut positiv getestet. Wieder lautete der Befund auf EPO. Er ist vorläufig gesperrt, bis die B-Probe vorliegt. Bestätigt sie den Befund, droht Giangregorio eine lange Sperre – bei einem zweiten Vergehen sind in der Regel 8 Jahre üblich; bei besonders schwerem Delikt wäre sogar eine lebenslange Sperre möglich.
Der zweite erwischte Gran-Fondo-Fahrer ist Bartolomeo Campailla. Der 37-jährige Amateur aus Sizilien wurde nach einem positiven EPO-Test vorläufig suspendiert, berichtet die Website von Gran Fondo Daily News. Das Verfahren läuft noch. Campailla hat das Recht, die Analyse der B-Probe zu beantragen. Erst danach fällt eine Entscheidung in dem Fall.
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