„Ich hatte mir in Le Samyn mehr Antworten erhofft“ – Wout van Aert geht ohne echten Rennhärtetest in die Strade Bianche

Radsport
Samstag, 07 März 2026 um 14:59
Wout van Aert
Wout van Aert hat einen Winter mit mehreren Rückschlägen hinter sich und bestreitet heute bei der Strade Bianche seinen zweiten Renntag der Saison. Wo er formmäßig steht, weiß er jedoch nicht, nachdem er das Omloop Het Nieuwsblad verpassen musste und ihm in Le Samyn zudem ein Reifenschaden das Finale zunichtemachte.
„Das bleibt ein wirklich schönes Rennen. Im vergangenen Jahr habe ich beim Giro wieder gemerkt, dass mir Schotter gut liegt, auch wenn jene Etappe einfacher war als die Strade“, sagte Van Aert gegenüber Sporza. „Aber ich wollte immer zurückkommen. Wegen der Umstände hat es lange gedauert, doch es war nie der Plan, dieses Rennen auszulassen. Ganz sicher nicht.“
Als früherer Sieger dieses Rennens und Gewinner der „Mini-Strade Bianche“ beim letztjährigen Giro d’Italia passt ihm das Profil grundsätzlich. Die Strecke ist inzwischen bergfahrerstärker als zu seinem Triumph in Siena, doch seine Kletterqualitäten stehen, und seine Technik auf unbefestigten Sektoren ist weiterhin stark – ein Schlüssel in diesem Rennen.
Eigentlich hoffte er, seine Form im Frühjahr bereits besser einschätzen zu können, bekam aber nicht die erhofften Antworten. „Ich hatte mir am Dienstag in Le Samyn mehr Aufschluss erhofft, konnte mich in diesem doch recht einfachen Rennen aber nicht wirklich voll testen. Morgen (Samstag, Anm.) wird es mehr Antworten geben.“

Kein konkretes Ergebnisziel

Am Donnerstag absolvierte Van Aert eine Solo-Streckenbesichtigung der Schottersektoren, die in der Toscana diesmal trocken und rutschig sind. „Es lief gut. Es war wichtig, mir einige Sektoren noch einmal anzusehen, weil es lange her war. Eine gute Auffrischung. Das war nicht zwingend der Plan, aber das Team hatte andere Ideen und ich wollte persönlich diesen langen Trainingsritt am Donnerstag machen. Da steckt nichts Weiteres dahinter.“
Angesichts seiner besonderen Ausgangslage nach einem Winter mit Verletzung und Krankheit ist es schwierig, mit Siegambitionen zu starten oder ein konkretes Ziel festzulegen. Matteo Jorgenson ist derweil eine verlässliche Alternative im niederländischen Team.
„Ich kann keine Platzierung daran knüpfen, aber ich will im Finale dabei sein und spüren, dass ich wirklich im Rennen war. Wenn dabei ein achtbares Ergebnis herauskommt, kann ich zufrieden sein. Aber wir werden sehen, was morgen passiert“, schloss er.
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