„Ich hatte gute Beine und ich mag dieses Rennen“: Corbin Strong sichert sich beim Circuit Franco-Belge nach Bergaufsprint den ersten Saisonsieg

Radsport
Donnerstag, 11 Juni 2026 um 7:00
corbinstrong
Corbin Strong hat beim Circuit Franco Belge 2026 endlich den Durchbruch geschafft. Nach Podiumsplätzen 2023 und 2025 setzte sich der Neuseeländer in einem reduzierten Bergaufsprint mit perfektem Timing vor Anders Foldager und dem Favoriten Paul Magnier durch und feierte damit seinen ersten Saisonsieg.

NSN Cycling setzt auf selektive Rennführung

Das Team NSN Cycling kontrollierte das Rennen mit einer offensiven Taktik auf den Schlussanstiegen, um das Feld vor dem entscheidenden Sprint zu verkleinern. Obwohl die Mannschaft früher als erwartet Fahrer verlor, legte die frühe Arbeit den Grundstein für Strongs Finale.
„Wir hatten den Plan, das Rennen vor der Schlussrunde so hart wie möglich zu machen, und das Team hat wirklich einen starken Job gemacht“, sagte Strong in einem Interview nach dem Rennen. „Auch als wir ein paar Fahrer früher als erwartet verloren haben, war die vorherige Arbeit entscheidend.“
Sportdirektor Dimitri Claeys lobte die geschlossene Teamleistung, die Strong den Schlagabtausch um den Sieg in der reduzierten Gruppe ermöglichte.
„Die Jungs haben den Plan heute wirklich gut umgesetzt“, sagte Claeys. „Wir wollten das Rennen hart machen und ein selektives Finale erzwingen, und das Team hat sich voll darauf eingelassen. Rileys Attacke war der Schlüssel, um die Gruppe zu spalten, und von dort konnten wir perfekt für Corbin unsere Karten ausspielen.“
Corbin Strong wechselte 2022 zu Israel - Premier Tech (heute NSN)
Corbin Strong wechselte 2022 zu Israel - Premier Tech (heute NSN)

Wachsende Zuversicht nach schwierigem Saisonstart

Für Strong hat der Sieg auch persönliche Bedeutung nach einem fordernden Saisonbeginn, in dem die Ergebnisse trotz konstanter Arbeit und fokussierter Vorbereitung auf die Schlüsselziele hinter den Erwartungen blieben.
„Ich hatte gute Beine und ich mag dieses Rennen“, sagte Strong. „Ich wollte nach dem Giro schnell zurückkommen, und ich bin glücklich, hier gewonnen zu haben. Es ist eine Erleichterung, weil der Saisonstart nicht einfach war und ich nicht in Topform war. Daher gab es nicht viele Chancen. Hier zu gewinnen, fühlt sich wirklich großartig an und bedeutet mir viel.“
Er betonte zudem die Bedeutung des Selbstvertrauens im Finalsprint, in dem die Müdigkeit in der reduzierten Gruppe eine große Rolle spielte.
„Am Ende, mit etwas Müdigkeit in den Beinen, war ich zuversichtlich, dass ich mit den anderen schnellen Jungs mithalten kann. Ich habe im Sprint an mich geglaubt und bin wirklich froh, es zu Ende gebracht zu haben.“
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