Joao Almeida erlebt eine herausragende Saison 2025: Mit seinem unglaublichen Comeback-Sieg bei der Tour de Suisse sichert sich der portugiesische Star seinen dritten Gesamtwertungserfolg in Folge in diesem Jahr. Voller Selbstvertrauen geht Almeida nun zur Tour de France, wo er als Unterstützung für Tadej Pogacar an den Start geht.
Nach einem katastrophalen ersten Abschnitt lag Almeida mehr als drei Minuten zurück und schien die Hoffnung auf das Gelbe Trikot weit entfernt. Doch Tag für Tag kämpfte er sich beeindruckend zurück – und krönte seine Aufholjagd am Sonntag mit einer dominanten Vorstellung im abschließenden Zeitfahren, die ihm den Gesamtsieg vor Kevin Vauquelin sicherte.
"Ich bin wirklich gut geklettert, ich habe mich richtig stark gefühlt“, reflektierte ein sichtlich glücklicher Almeida im Interview nach dem Zeitfahren, dessen Sieg bei ihm noch nicht ganz angekommen war. "Manchmal dachte ich, mein Leistungsmesser sei nicht kalibriert, weil die Werte so hoch waren. Also ja, ich bin wirklich super happy.“
"Das war von Anfang an unser großer Plan, seit dem ersten Tag, als ich drei Minuten verlor. Aber das Team hat großartig gearbeitet, wir haben einen perfekten Job gemacht und um den Sieg gekämpft. Wir haben nie aufgegeben, immer daran geglaubt – und am Ende haben wir es geschafft“, so Almeida weiter. "Heute denke ich, dass ich am Anfang vielleicht etwas zu schnell gestartet bin, ehrlich gesagt. Ich habe mich am Anfang etwas übernommen. Am Ende hatte ich für den letzten Kilometer nicht mehr wirklich Kraft, aber ich schätze, das hat gereicht – es war nicht nötig, mehr zu geben. Also ja, ich bin einfach nur sehr glücklich.“
Und wie bereits erwähnt, richtet sich der Blick jetzt auf die Tour de France. "Das ist wie eine Lektion: Man sollte niemals aufgeben. Manchmal läuft nicht alles perfekt, manchmal geht etwas schief – aber man muss einfach weitermachen. Und ja, wir haben weitergemacht und es geschafft“, schließt der Star von UAE Team Emirates – XRG ab. "Jetzt bleibt noch genug Zeit, diesen Erfolg zu genießen. Danach bin ich bereit für die Tour de France, um zu unterstützen – und hoffentlich holen wir dort noch mehr Siege.“
Sport ist für viele ein Hobby – für manche aber wird er zur Lebensphilosophie. So auch für Stefan, einen ehemaligen gesponserten Langstreckenläufer aus Deutschland, der heute seine Leidenschaft dem Radsport widmet.
Als Ultramarathonläufer bewies Stefan über viele Jahre hinweg außergewöhnliche Ausdauer, mentale Stärke und Disziplin. Das ständige Streben, persönliche Grenzen zu überschreiten, prägte nicht nur seine sportliche Laufbahn, sondern auch seine Haltung zum Leben. Doch wie so oft führt das Leben selbst zu neuen Wegen und Herausforderungen.
Mit Beginn der Corona-Pandemie fand Stefan Jung seine neue sportliche Heimat: den Radsport. Was als körperlicher Ausgleich begann, entwickelte sich rasch zu einer tiefen Begeisterung für das Radfahren – sei es auf der Straße, im Gelände oder als Zuschauer bei großen Rundfahrten. Die Verbindung aus körperlicher Leistung, taktischem Gespür und Teamdynamik faszinierte ihn vom ersten Moment an.
Seit dem 10. Januar 2025 engagiert sich Stefan aktiv für die Radsport-Community und unterstützt die Plattform radsportaktuell.de. Mit seiner Erfahrung aus dem Leistungssport und seiner neuen Leidenschaft für den Radsport bringt er wertvolle Perspektiven, Wissen und Begeisterung ein, um anderen Sportinteressierten fundierte Informationen, Inspiration und Motivation zu bieten.
Ob auf der Laufstrecke oder im Radsattel – Stefan zeigt, wie Sport Körper und Geist gleichermaßen formt und wie echte Leidenschaft Menschen miteinander verbindet.