Unibet Rose Rockets-Profi Ronan Augé hat sich am Freitag auf der sechsten Etappe der
Tour de Langkawi schwer verletzt. Der Fahrer des Teams Unibet Rose Rockets wurde in ein künstliches Koma versetzt, sein Zustand ist jedoch stabil.
Der 22-jährige Franzose, der im Juni bei der Route d’Occitanie seinen
ersten Profisieg feierte, hatte vor dem Sturz bereits zwei Top-5-Platzierungen bei der Malaysia-Rundfahrt erreicht.
Der Sprinter kam früh am Tag zu Fall und wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht. Die behandelnden Ärzte versetzten ihn zur bestmöglichen Unterstützung der Genesung von schweren Verletzungen in ein künstliches Koma.
In einem medizinischen Team-Update
bestätigten die Rockets, dass sein Zustand nicht lebensbedrohlich sei und er stabil sei. Gleichzeitig übermittelte das Team der Familie die besten Wünsche: „Wir stehen in engem Austausch mit dem Ärzteteam im Krankenhaus und verfolgen die Situation aufmerksam.“
Team arbeitet eng mit dem Krankenhaus zusammen
Die genaue Art seiner Verletzungen hat das Team nicht bekannt gegeben. Das medizinische Personal konzentriert sich derzeit auf die erste Erholungsphase des Fahrers im Krankenhaus.
Das niederländisch-französische Team hatte bereits Rückschläge zu verkraften: den Ausfall des Sprinters und den früheren Rückzug von Owen Geleijn.
Aus dem Nachwuchs von Groupama-FDJ aufgestiegen, unterschrieb Augé zur laufenden Saison bei den Rockets und steht dort bis Ende 2027 unter Vertrag.
Franzose mitten in einer vollen Saison
Der vielseitige, klassikererprobte Franzose war fester Bestandteil der Frühlingsauswahl und startete bei WorldTour- und Monument-Rennen wie Paris-Roubaix, In Flanders Fields, Eschborn-Frankfurt und der E3 Saxo Classic. Er hat in dieser Saison 48 Renntage absolviert.
Die Etappe gewann Riley Pickrell im Massensprint vor Matteo Malucelli und Sepp van den Boer in Rembau.
Die Rockets verpassten das Podium knapp, als Ex-Irland-Meister Rory Townsend Rang vier belegte. Mit zwei verbleibenden Etappen führt Lennart Jasch die Gesamtwertung vor dem Caja Rural-Duo Abel Balderstone und Jan Castellon auf den Plätzen zwei und drei an.