Derek Gee, einer der Ausreißer der letzten Saison, wird seine Saison 2025 in Gran Camiño beginnen. Der 27-jährige Kanadier erlebte ein glänzendes Jahr 2024, in dem er bei seinem Debüt den neunten Platz bei der Tour de France belegte und sich einen Podiumsplatz beim Critérium du Dauphiné sicherte. Nun, da er sich auf ein weiteres großes Jahr vorbereitet, sprach Gee mit Cyclinguptodate über seine Erwartungen und Vorbereitungen.
Auf die Frage, warum er sich entschieden hat, seine Saison in O Gran Camiño zu beginnen, erklärte Gee, dass das Rennen gute Erinnerungen für ihn bereithält.
"Oh, ich meine, ich bin dieses Rennen schon einmal gefahren. Es ist ein später Start, als ich es gewohnt bin. In den letzten Jahren bin ich die Tour Down Under gefahren. Aber ja, ich habe gute Erinnerungen an dieses Rennen im Jahr 2022, also freue ich mich darauf, die Saison hier zu beginnen."
Aufgrund seiner starken Leistungen im letzten Jahr gehört Gee zu den Favoriten für das Rennen, aber er bleibt vorsichtig, was seine Form angeht.
"Ich bin wirklich zufrieden mit den Beinen, die ich habe."
"Ich hatte ein gutes Wintertraining, aber das erste Rennen des Jahres, man weiß nie, man muss die Rennbeine zurückbekommen. Ja, mal sehen, wie es läuft."
In den letzten Wochen sind immer mehr Profifahrer auf kleinere Kurbeln umgestiegen, vor allem bei Rennrädern. Gee hat zwar bei Zeitfahren damit experimentiert, aber für den normalen Straßenverkehr hat er den Wechsel noch nicht in Betracht gezogen.
"Das ist möglich. Ich meine, ich bin auf dem Zeitfahrrad immer mit kleinen Kurbeln gefahren, aber nicht auf dem Rennrad."
Auf die Frage, ob er viel darüber nachgedacht habe, gab er zu,
"Ich glaube, ich habe noch nicht wirklich darüber nachgedacht."
Oliver Ried ist seit Anfang 2025 Redakteur bei Radsportaktuell.de. Er berichtet dort über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf aktuellen Rennberichten, Einordnungen und Hintergrundtexten, mit denen er sportliche Entwicklungen im Peloton verständlich und präzise erklärt. Bei großen Renntagen arbeitet er zudem mit Live-Formaten, um das Geschehen fortlaufend zu dokumentieren und zeitnah einzuordnen.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er sportlich selbst aktiv und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.