Mathieu van der Poel kehrt nach Paris–Roubaix auf die Straße zurück und nutzt die Ronde van Zwitserland als frische Gelegenheit, seine Form in einem fünftägigen Rennen zu testen, das von Beginn an durch hohe Intensität geprägt ist. Am Vorabend des Starts skizzierte der Niederländer seine jüngste Vorbereitung, seine Eindrücke und seine Ziele für die Woche.
Zunächst schilderte Van der Poel, wie die vergangenen Wochen nach seiner Frühlingspause verliefen: „Ja, ich habe mir etwas Zeit genommen und dann strukturiert aufgebaut – erst alleine und anschließend mit dem Team in Spanien. Jetzt bin ich wieder bereit für Rennen.“
Zu seinen Gefühlen vor dem Start zeigte sich der Niederländer zufrieden mit dem Trainingsblock: „Wir hatten ein sehr gutes Trainingslager mit dem Team. Jasper (Philipsen) hat in Dänemark bereits einen schönen Sieg geholt, also hoffen wir, dass uns hier in der Schweiz Ähnliches gelingt.“
Mathieu van der Poel, ein Star des Weltradsports
Brutale Strecke der Ronde van Zwitserland
Zu seinen Erwartungen an die
Ronde van Zwitserland, im Kalender als
Tour de Suisse geführt, betonte Van der Poel die enorme Anspruchshöhe, gerade ab Tag eins. Nach seinen Zielen für die Woche gefragt, wurde er deutlich: „Eine Etappe zu gewinnen. Natürlich wird das nicht einfach. Jeder Tag ist sehr hart, aber ich finde, es ist ein perfektes Rennen.“
Zudem begrüßte er das kompaktere Format mit fünf sehr intensiven Etappen: „Sie ist nicht zu lang. Die Etappen sind recht kurz, dadurch wird hart gefahren, und darauf freue ich mich.“
Abschließend blickte er auf seine Verbindung zum Schweizer Rennen und frühere Erlebnisse zurück, die gute Erinnerungen wecken: „Ich war schon eine Weile nicht mehr hier, aber ich habe gute Erinnerungen. Hoffentlich schaffen wir neue.“
Die Tour de France rückt für Alpecin - Premier Tech näher. Van der Poel wird gemeinsam mit Jasper Philipsen die Aufstellung anführen. Im Juli reisen sie mit Etappensiegen als primärem Ziel an.