Primoz Roglic reist nach seiner letzten Rennteilnahme bei der Tour de Romandie zur
Tour de Suisse und bestreitet das Rennen im Rahmen eines Ein‑Rennen‑pro‑Monat‑Kalenders. Vor dem Start bewertete der Slowene seine Form, skizzierte seinen Ansatz und schilderte seine Gefühlslage vor einem Rennen, das er vom ersten Meter an als fordernd einstuft.
Roglic erläuterte zunächst, wie er mit der entzerrten Planung und seiner Rückkehr ins Renngeschehen in der Schweiz umgeht: „Ja, so vergeht die Zeit schneller. Auf jeden Fall freue ich mich, hier zu sein, freue mich, wieder in der Schweiz zu sein, und habe Lust zu racen.“
Er merkte auch an, dass ihm die Rückkehr in die Schweiz wichtig ist, obwohl die Auftaktetappe dieses Jahr außerhalb der Landesgrenzen verläuft: „Jetzt sind wir in Italien, aber ich bin froh, wieder in der Schweiz zu sein, und heiß darauf, loszulegen.“
In dieser Ausgabe der Tour de Suisse ist es für Roglic ein Debüt: „Ja, es ist das erste Mal. Wurde auch Zeit.“
Auf seine Form nach den jüngsten Trainingswochen angesprochen, zeigte sich der Slowene zufrieden mit seiner Entwicklung: „Bis hierhin passt es. Ich bin glücklich, gesund, und ich hoffe, dass es während des Rennens so bleibt.“
Primoz Roglic, Red Bull‑Star.
Heikle Tour de Suisse für Roglic
Nach seinen Zielen für das Rennen gefragt, vermied Roglic eine feste Strategie und betonte, dass der Rennverlauf die Taktik vorgeben werde: „Das Rennen wird es selbst zeigen, je nachdem, wo wir stehen.“
Zur Strecke hob er den erwarteten harten Auftakt am ersten Tag hervor: „Ich glaube, morgen (Mittwoch) wird es schon eine schwere Etappe. Ein würziges Finale, eine würzige Etappe.“
Zudem rechnet er damit, dass die Anforderungen im Verlauf zunehmen: „Wir müssen da durch, und ich denke, dann gibt es eine Art Steigerung Richtung Wochenende. Am Wochenende fällt die Entscheidung.“
Roglic schloss, indem er seinen übergeordneten Ansatz unterstrich, der auf Teamarbeit und Tagesfokus beruht: „Ich bin hier, um einfach alles zu geben, um mit den Jungs alles aus dem Team herauszuholen. Das wird eine gute Herausforderung.“