Etappe 3 des Giro d’Italia geht erneut an Soudal - Quick-Step.
Paul Magnier untermauert seinen Status als stärkster Sprinter des Rennens und feiert in der bulgarischen Hauptstadt Sofia seinen zweiten Etappensieg dieser Ausgabe, vor Jonathan Milan und Dylan Groenewegen im Hochgeschwindigkeitssprint.
Sprint in Sofia
Der dritte und letzte Renntag in Bulgarien führte über eine flache Etappe von Plowdiw nach Sofia. Ein kategorisierter Anstieg, der Borovets-Pass – 9,2 Kilometer bei 5,3 % – lag zur Rennmitte, doch der Schaden hing stark vom Tempo im Peloton ab.
Zu Beginn der 175 Kilometer langen Etappe setzten sich drei Fahrer ab, bekannte Gesichter vom Eröffnungswochenende der Corsa Rosa: Manuele Tarozzi von Bardiani sowie das Polti-Duo Alessandro Tonelli und Bergtrikot-Träger Diego Pablo Sevilla. Christian Scaroni sprintete am einzigen Anstieg des Tages auf Rang vier und deutete damit seine Ambitionen im Bergklassement an, während Guillermo Thomas Silva im Trikot Rosa den Tag über für Astana das Rennen anführte.
Die Etappe blieb insgesamt sehr ruhig, ähnlich wie an den beiden ersten Tagen – die allerdings von Massenstürzen im Feld überschattet waren. Das Spitzentrio dosierte seine Kräfte perfekt und wehrte sich lange gegen das Feld. Die Beschleunigung in die letzten, nicht technischen Kilometer trug sie bis in den Schlusskilometer.
Unibet Rose Rockets führten auf den letzten Metern an, doch Jonathan Milan eröffnete als Erster den Sprint. Von dessen Hinterrad kam Paul Magnier durch und holte sich in beeindruckender Manier seinen zweiten Massensprintsieg dieses Giros.