Henrik Pedersen sorgte am Samstag für eine Überraschung gegen die großen Sprinternamen, als der
Uno-X Mobility-Profi die Flandrien 0.0 Classic gewann. Aus einer 14-köpfigen Ausreißergruppe, die sich vom Peloton gelöst hatte, sprintete der junge Däne vor Laurence Pithie und Florian Vermeersch zum Sieg.
Das Eintagesrennen folgt auf das
Kampioenschap van Vlaanderen am Freitag, bei dem einige der besten Sprinter der Welt in Belgien ihre Form zeigten. Da die Weltmeisterschaften am kommenden Wochenende eher den Kletterern liegen, sind viele der schnellen Männer stattdessen in Flandern unterwegs.
Tim Merlier hatte dank eines späten Antritts vor Dylan Groenewegen gewonnen und sich mit einer Radlänge durchgesetzt. Auf einem ähnlich profilierten Parcours galt er als Topfavorit für den Doppelschlag am Samstag.
Allerdings brauchten die Sprinter
eine Portion Härte, denn im letzten Renndrittel standen wiederholte Anstiege wie Holstheide, Moskesstraat und Smeysberg auf dem Programm.
Eine offensive Gruppe setzte sich vom Feld ab, besetzt mit mehreren prominenten Namen, und erarbeitete sich zeitweise bis zu 30 Sekunden Vorsprung. In der Gruppe fuhren unter anderem Luke Lamperti, Lukas Kubis, Laurence Pithie, Giani Vermeersch, Florian Vermeersch und Tim Torn Teutenborg.
Tim Merlier zählte zu den Favoriten
Angreifer setzen sich vom Peloton ab
Fünf Kilometer vor dem Ziel hielt die Gruppe im flachen Finale nur noch zehn Sekunden Vorsprung auf das Feld. Mit mehreren schnellen Männern vorne gab es sowohl im Peloton Anreiz für die Jagd als auch in der Spitze für späte Attacken.
Unter drei Kilometern vor dem Ziel, das Feld in die Länge gezogen, arbeiteten mehrere Teams am Zusammenschluss. Matys Grisel übernahm in der ersten Gruppe, um für seinen Teamkollegen Jenno Berckmous zu fahren.
Auf den letzten Metern lancierte Axel Huens den Sprint für Thibaud Gruel, gefolgt von Berckmoes. Doch spät zog Henrik Pedersen von Uno-X Mobility vorbei: Der 21-Jährige feierte den ersten Profisieg seiner Karriere.
Ergebnis Flandrien 0.0 Classic 2026