Ergebnisse Brussels Cycling Classic 2026: Jordi Meeus triumphiert in Brüssel – Red Bull - BORA - hansgrohe meistert chaotisches Finale und feiert Sprinter-Sieg

Radsport
durch Nic Gayer
Sonntag, 07 Juni 2026 um 17:15
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Jordi Meeus hat die Brussels Cycling Classic 2026 gewonnen und Red Bull - BORA - hansgrohe nach einem turbulenten Rennverlauf einen prestigeträchtigen Erfolg beschert. Der Belgier setzte sich nach einem hektischen Finale im Sprint durch und krönte damit die starke Teamarbeit seiner Mannschaft.
Im Kampf um den Sieg verwies Meeus Milan Fretin und Biniam Girmay auf die Plätze. Ein weiterer Sturz kurz vor dem Flamme Rouge hatte die Anfahrt auf den letzten Kilometer noch einmal durcheinandergewirbelt, doch Meeus blieb davon unbeeindruckt. Dank eines perfekt vorbereiteten Lead-outs ging er in idealer Position in den Sprint und verteidigte seine Führung trotz einer späten Aufholjagd von Fretin und Girmay bis auf den Zielstrich.

Red Bull - BORA - hansgrohe dreht das Rennen nach schwieriger Phase

Der Erfolg war keineswegs selbstverständlich. In der entscheidenden Kletterpassage rund um Geraardsbergen hatte Red Bull - BORA - hansgrohe zwischenzeitlich befürchten müssen, den Anschluss an die Rennentscheidung zu verlieren. Meeus verpasste zunächst die erste Selektion, ehe sein Team die Situation wieder unter Kontrolle brachte.
Jordi Meeus triumphiert bei der Brussels Cycling Classic 2026, nachdem ihn Red Bull - BORA - hansgrohe perfekt für den Sprint positioniert hatte.
Jordi Meeus triumphiert bei der Brussels Cycling Classic 2026, nachdem ihn Red Bull - BORA - hansgrohe perfekt für den Sprint positioniert hatte.
Zuvor hatte sich nach einer zunächst ruhigen Anfangsphase die Ausreißergruppe des Tages gebildet. Titouan Fontaine, Casper Pedersen, Sebastien Grignard, Marius Mayrhofer und Henrik Pedersen setzten sich vom Feld ab. Alexys Brunel versuchte später, aus dem Peloton heraus zur Spitzengruppe aufzuschließen, doch der Fahrer von TotalEnergies wurde gestellt, bevor er den Anschluss herstellen konnte.
Die Fluchtgruppe erarbeitete sich einen Vorsprung von rund dreieinhalb Minuten, ehe das Rennen in die entscheidende Phase mit den Überquerungen der Muur van Geraardsbergen, des Bosbergs und des Congobergs einbog.
Mit zunehmender Renndauer schmolz der Vorsprung der Ausreißer kontinuierlich dahin. Gleichzeitig sorgten die Anstiege auch im Peloton für erste Selektionen. Mayrhofer musste die Spitzengruppe noch vor dem Bosberg ziehen lassen, wenig später verlor auch Fontaine den Anschluss, als das Tempo im Feld deutlich anzog.
Für kurze Zeit schien Meeus in Schwierigkeiten zu geraten. Eine etwa 30 Fahrer starke Spitzengruppe setzte sich mit Fahrern wie Girmay, Fretin und Jonas Abrahamsen ab, während der spätere Sieger den Sprung zunächst verpasste. Unterstützung erhielt Red Bull - BORA - hansgrohe jedoch von Team Flanders Baloise, das mit dazu beitrug, die Lücke wieder zu schließen und das Rennen vor der Rückkehr nach Brüssel neu zu öffnen.
Anschließend übernahm Red Bull - BORA - hansgrohe selbst die Kontrolle. Laurence Pithie und Danny van Poppel erhöhten auf dem Kopfsteinpflaster des Rosweg den Druck, brachten die verbliebenen Ausreißer wieder in Reichweite und stellten sie schließlich auf der Heiligekruiswegstraat nach rund 145 Kilometern an der Spitze des Rennens.

Mehrere Attacken scheitern am Red-Bull-Zug

Uno-X Mobility versuchte in der Schlussphase mehrfach, einen Massensprint zu verhindern. Jonas Abrahamsen attackierte rund 13 Kilometer vor dem Ziel, später setzte auch Rasmus Tiller eine Offensive. Erik Resell konnte sich zwischenzeitlich leicht absetzen, wurde jedoch ebenso wieder eingefangen.
Nachdem Red Bull - BORA - hansgrohe innerhalb der letzten sechs Kilometer erneut die Kontrolle übernommen hatte, startete Abrahamsen einen weiteren Vorstoß. Doch auch dieser Versuch blieb erfolglos.
Vier Kilometer vor dem Ziel sorgte ein Sturz nochmals für Nervosität. Mehrere Fahrer gingen zu Boden, darunter Ferre Geeraerts von Team Flanders Baloise. Der Belgier konnte das Rennen jedoch fortsetzen. Die Favoriten blieben von dem Zwischenfall weitgehend verschont und hielten sich in den vordersten Positionen des Feldes.
Im Finale spielte Red Bull - BORA - hansgrohe schließlich seine ganze Routine aus. Meeus wurde optimal durch die letzten Kilometer geführt und konnte seine Position bis zum entscheidenden Sprint behaupten. Als Fretin und Girmay ihre Angriffe eröffneten, hatte der Belgier bereits genügend Geschwindigkeit aufgenommen, um die Konkurrenz auf Distanz zu halten und den Sieg bei der Brussels Cycling Classic perfekt zu machen.
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