An diesem Sonntag, dem 19. Oktober, wurde die Straßensaison offiziell beendet. Allerdings fand auch die erste Ausgabe einer Ausstellung statt, die die besten Radfahrer der Welt empfing: die Andorra Cycling Masters 2025. Mit Namen wie Tadej Pogacar, Jonas Vingegaard, Primoz Roglic und Isaac del Toro enttäuschten die Show und die Ergebnisse keineswegs.
Natürlich betrachtete keiner von ihnen diese Kriteriumsrennen als offizielle Veranstaltung. Doch allein die Tatsache, dass sie gegeneinander antraten, gab Pogacar, Vingegaard, Roglic und Del Toro einen zusätzlichen Ansporn, sowohl beim Zeitfahren als auch beim kleinen Online-Rennen.
Beim ersten dieser Rennen hieß der Sieger Primoz Roglic. Der Slowene, der schon immer ein Ass im Zeitfahren war, gewann dieses Bergzeitfahren unter dem Jubel des Publikums, das zu der Veranstaltung gekommen war. Aber das Hauptrennen sollte erst mit dem anderen Rennen stattfinden.
Im Straßenrennen war Roglic einmal mehr der Protagonist. Der Slowene kämpfte Kopf an Kopf mit Isaac del Toro um den Sieg. Doch der Mexikaner besiegte den Red Bull - BORA - hansgrohe Leader per Fotofinish, wie ein Posting auf dem X Vingegupdates Account bestätigt. Bestätigt ist es aber noch nicht. Sobald es offiziell ist, werden wir die Informationen aktualisieren.
Der Tag war vor allem ein Tag, um die besten Radfahrer der Welt auf andorranischem Boden zu erleben. Tadej Pogacar hinterließ sogar einen sehr medialen Moment, als er über seine mögliche Teilnahme an der Vuelta a España 2026 sprach.
Der Slowene sagte, dass das Hauptziel bei diesen Terminen die Weltmeisterschaft sein sollte. Pogacar glaubt, dass er in Kanada eine gute Chance hat, sein drittes Regenbogentrikot in Folge zu erobern. Es passt auch gut zu den beiden World Tour-Klassikern in Québec und Montréal, die er so sehr mag.
Aber auch die Grand Tour von Javier Guillén wollte er nicht ausschließen, und er machte deutlich, dass die Chance besteht, dass er sie fährt, auch wenn es noch sehr früh ist.
Franco Perez ist seit 2025 Redakteur bei Radsportaktuell.de und arbeitet von Deutschland aus. Er berichtet über den professionellen Radsport mit Schwerpunkt auf der WorldTour, den großen Klassikern und den Grand Tours – darunter die Tour de France, der Giro d’Italia und La Vuelta a España – sowie über den internationalen Cyclocross-Kalender. Seine Arbeit umfasst Vorberichte und Rennberichte, in denen er Renndynamik, Taktik und Entwicklungen im Peloton klar und nachvollziehbar einordnet.
Neben eigenen Beiträgen unterstützt Franco die Redaktion vor allem redaktionell: Er überarbeitet Texte, strukturiert Inhalte und achtet auf Konsistenz und Qualität, damit Berichte präzise, verständlich und sachlich belastbar bleiben. In seiner redaktionellen Arbeit legt er Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.