Team Visma | Lease a Bike machte auf dem Weg zum Giro d’Italia 2026 mit
Jonas Vingegaard einen weiteren Schritt, nachdem es die 16. Etappe mit Bergankunft in Cari, Schweiz, gewonnen hatte. Und der Däne war nicht der einzige Visma-Fahrer weit oben im Gesamtklassement: Sein junger Teamkollege
Davide Piganzoli hielt erneut mit den Besten mit, wurde Sechster und lag weniger als eine halbe Minute hinter der Gruppe, die um das Schluss-Podium kämpfte.
Die heutige Etappe führte das Giro-Podium in die alpinen Täler der Schweiz. Vom Start weg war klar, dass es für Abenteurer kaum Chancen auf einen Ausreißersieg geben würde, da die Teams der Gesamtfavoriten, darunter Visma | Lease a Bike, jede Gruppe an der kurzen Leine hielten. Das war ein klares Signal an Vingegaards Gegner.
„Wir sind mit der Idee gestartet, die Etappe mit Jonas im Rosa Trikot zu gewinnen. Wir haben einen großartigen Job gemacht“, kommentierte Piganzoli im Ziel bei Eurosport.
Piganzolis Führung am Cari setzte rund 7,5 Kilometer vor dem Ziel ein, vielleicht etwas früher als geplant, da die Führungsarbeit von Sepp Kuss relativ kurz ausfiel. Doch als Piganzoli das Tempo noch einmal verschärfte, war klar, dass ein Angriff in der Luft lag. Und mit Vingegaard vorneweg durfte Piganzoli versuchen, der Gruppe mit Gall, Hindley, Arensman und Bernal zu folgen. „Als ich zurückfiel, habe ich versucht, dran zu bleiben. In diesem Giro läuft alles großartig, wir versuchen, das Niveau zu halten.“
Noch immer kein Ziel Gesamtwertung
An einem Tag, an dem Giulio Pellizzari und Ben O’Connor
im Klassement durchgereicht wurden, klettert Piganzoli auf Rang acht, knapp acht Minuten hinter Jonas Vingegaard. Sein Rückstand auf den sechstplatzierten Derek Gee beträgt jedoch weniger als eine Minute. Und da Afonso Eulálio nach dem Verlust des Rosa Trikots im Abwärtstrend ist, scheint die Gesamt-Top 5 in Reichweite von Piganzoli.
Ungeachtet dieser starken Auftritte bleibt Piganzoli bei seinen persönlichen Zielen zurückhaltend: „Ich habe kein konkretes Ziel, ich will weiter mein Bestes geben und mit Jonas im Rosa Trikot in Rom ankommen“, erklärt er.
Jonas Vingegaard gewinnt Etappe 16
Jonas ist besonders
Dass der zweifache Toursieger eine große Inspirationsquelle für den jungen Italiener ist, steht außer Frage. „Er ist außergewöhnlich, es ist großartig, für ihn zu arbeiten.“
Und Piganzoli verrät, dass es dem Dänen nicht einmal etwas ausgemacht hätte, seinem Edelhelfer etwas mehr Freiheit zu geben: „Heute hat er mir gesagt, wenn ich mich danach fühle, kann ich angreifen und für mich fahren. So besonders ist er …“