Das Radsportprojekt von
Alberto Contador und Ivan Basso stellt die Weichen für seine Zukunft. Mit dem ehemaligen Formel-1-Fahrer Ukyo Katayama steigt erstmals ein externer Partner bei HAYF Sports ein, dem Unternehmen hinter
Team Polti VisitMalta. Der Japaner, der selbst das Radsportteam TEAM UKYO gegründet hat, soll neue sportliche und wirtschaftliche Perspektiven eröffnen. Ein besonderer Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf der Förderung japanischer Talente und ihrem Weg in den internationalen Profiradsport.
Der Einstieg Katayamas markiert eine bedeutende Veränderung in der Eigentümerstruktur von HAYF Sports. Bislang wurde das Unternehmen ausschließlich von Alberto Contador, seinem Bruder Fran Contador und Ivan Basso getragen. Nun entsteht eine engere Verbindung zwischen dem europäischen Radsportprojekt und Japan. Dabei soll insbesondere die langjährige Erfahrung der Verantwortlichen bei der Nachwuchsförderung in Spanien genutzt werden, um japanischen Fahrern den Sprung auf ein höheres sportliches Niveau zu ermöglichen.
Neue Partnerschaft verbindet europäischen Profiradsport mit japanischen Talenten
Die Vereinbarung bringt zwei Radsportorganisationen zusammen, deren sportliche Ziele sich ergänzen. Während Team Polti VisitMalta weiterhin auf dem europäischen Rennkalender aktiv sein wird, hat sich TEAM UKYO in den vergangenen Jahren als japanische Continental-Mannschaft zunehmend international etabliert.
Alberto Contadors Radsportprojekt stellt sich international breiter auf: Mit dem ehemaligen Formel-1-Fahrer Ukyo Katayama steigt erstmals ein externer Partner bei HAYF Sports ein.
Durch Katayamas Beteiligung sollen beide Strukturen enger zusammenarbeiten. Neben zusätzlichen wirtschaftlichen Möglichkeiten geht es vor allem darum, talentierten Fahrern aus Japan bessere Entwicklungsperspektiven zu bieten und ihnen den Zugang zu anspruchsvolleren internationalen Rennen zu erleichtern.
Fran Contador spricht von einem historischen Schritt für HAYF Sports
Fran Contador, Geschäftsführer von Team Polti VisitMalta, misst der neuen Partnerschaft eine besondere Bedeutung bei. Schließlich handelt es sich um den ersten Einstieg eines weiteren Gesellschafters seit der Gründung des Unternehmens. Gleichzeitig sieht er darin eine Gelegenheit, das in Spanien aufgebaute Wissen über die Entwicklung junger Fahrer künftig auch im japanischen Radsport einzusetzen.
„Das ist für uns ein ganz besonderer und in gewisser Weise historischer Moment. Seit der Gründung von HAYF Sports begrüßen wir erstmals einen neuen Partner in der Struktur, die bisher Alberto, Ivan und ich vertreten haben“, erklärte Fran Contador.
Die Verantwortlichen verfolgen mit der Zusammenarbeit allerdings weit mehr als rein wirtschaftliche Interessen. Langfristig soll der Radsport in Japan gestärkt, seine öffentliche Wahrnehmung verbessert und eine neue Generation leistungsfähiger Profis aufgebaut werden. Im Idealfall könnten daraus Fahrer hervorgehen, die bei den bedeutendsten Rennen der Welt um Spitzenplatzierungen kämpfen.
„Eines unserer wichtigsten Ziele mit Ukyo ist es, von Anfang an an der Entwicklung des japanischen Radsports zu arbeiten. Dabei setzen wir auf die Erfahrung, die wir in den vergangenen Jahren in Spanien bei der Förderung von Fahrern gesammelt haben. Wir wollen mehr Menschen für den Radsport gewinnen, das Interesse an der Sportart weiter steigern und vielleicht eines Tages einen großen japanischen Fahrer bei den bedeutendsten Rennen der Welt an der Spitze sehen“, betonte Fran Contador.
Ivan Basso: Persönliches Vertrauen als Grundlage für langfristige Zusammenarbeit
Auch Ivan Basso sieht in Katayamas Einstieg einen wichtigen Schritt für die Zukunft des Projekts. Der ehemalige italienische Radprofi war gemeinsam mit den Contador-Brüdern maßgeblich an der bisherigen Entwicklung der Organisation beteiligt. Der neuen Partnerschaft gingen mehrere Monate intensiver Gespräche voraus, in denen sich neben gemeinsamen strategischen Interessen auch ein enges persönliches Vertrauensverhältnis entwickelte.
„Das ist ein strategischer Schritt mit Blick auf die Zukunft, der die Ernsthaftigkeit und Leidenschaft würdigt, mit der wir unsere Arbeit angehen“, erklärte Basso. Für ihn eröffnet die Vereinbarung die Möglichkeit, das Projekt auf eine neue Entwicklungsstufe zu heben.
Besonders wichtig war dem Italiener, dass sich beide Seiten ausreichend Zeit nahmen, um ihre Vorstellungen und Ziele miteinander abzustimmen. Ein erstes persönliches Treffen Ende August spielte dabei eine entscheidende Rolle.
„Es eröffnet uns auch die Möglichkeit, eine noch ehrgeizigere Zukunft zu gestalten. Ukyo und ich haben lange miteinander gesprochen, und aus diesem Austausch ist mit der Zeit eine gute Verbindung entstanden. Dieser Prozess war wichtig, denn bei wichtigen Entscheidungen braucht es Zeit. Sein Einstieg ist eine große Chance für unser Projekt – nicht nur wegen seiner Laufbahn und seines Ansehens in seinem Land. Schon bei unserem Treffen Ende August spürten wir sofort eine starke persönliche Verbindung“, sagte Basso.
Aus dieser Grundlage soll nun eine dauerhafte Partnerschaft entstehen, die sowohl sportliche als auch wirtschaftliche Erfolge ermöglicht. Basso hofft dabei insbesondere auf einen intensiven Austausch von Erfahrungen und eine gemeinsame Weiterentwicklung der Organisation.
„Auf dieser soliden Grundlage hoffen wir, den Beginn eines langen gemeinsamen Weges zu markieren. Wir können wertvolle Erfahrungen teilen, unser Projekt weiterentwickeln und viele Erfolge gemeinsam feiern.“
Ukyo Katayama: Vom Formel-1-Fahrer zum Förderer des japanischen Radsports
Mit Ukyo Katayama gewinnt HAYF Sports einen Partner, dessen sportlicher Hintergrund zunächst ungewöhnlich erscheint. Der Japaner machte sich als Fahrer in der <Link url="
https://www.formula1.com/">Formel 1</Link> einen Namen, bevor er sich zunehmend dem Radsport zuwandte. Später gründete er TEAM UKYO mit dem langfristigen Ziel, eine Mannschaft aufzubauen, die eines Tages bei den größten internationalen Rennen und Grand Tours antreten kann.
Seine Begeisterung für das Radfahren reicht allerdings weit über die Gründung des Teams hinaus. Schon als Kind interessierte sich Katayama für den Radsport. Während seiner Jahre auf den europäischen Formel-1-Rennstrecken blieb das Fahrrad ein fester Bestandteil seines körperlichen Trainings.
„Ich liebe den Radsport, seit ich ein Kind war. Während meiner Formel-1-Zeit in Europa war das Radfahren ein wichtiger Teil meines Trainings. Deshalb fühlte es sich wie die natürliche Fortsetzung einer lebenslangen Leidenschaft an, TEAM UKYO mit dem Ziel zu gründen, eines Tages die höchste Ebene des Radsports und die Grand Tours zu erreichen“, erklärte Katayama.
Durch seine Beteiligung an HAYF Sports erhält der Japaner nun direkten Zugang zu einer Organisation, die bereits über umfassende Erfahrung im europäischen Rennbetrieb und in der Entwicklung junger Profis verfügt. Genau darin sieht er eine große Chance für den japanischen Radsport.
„Es ist mir eine große Freude, mit Champions zusammenzuarbeiten, die sich auf den größten Bühnen einen Namen gemacht haben. So können wir den Talenten aus meinem Land außergewöhnliche Möglichkeiten eröffnen. Sie können auf höherem Niveau antreten und eng mit dem europäischen Radsportumfeld zusammenarbeiten“, sagte Katayama.
Der ehemalige Formel-1-Pilot betrachtet die Zusammenarbeit mit Alberto und Fran Contador sowie Ivan Basso als langfristiges Projekt, das unterschiedliche Erfahrungen, sportliche Perspektiven und gemeinsame Ambitionen vereint.
„Ich fühle mich privilegiert, Teil eines sportlichen und professionellen Umfelds zu sein, das große Erfahrung und gemeinsame Zukunftsziele vereint. Ich freue mich sehr darauf, was wir durch unsere Zusammenarbeit erreichen können.“
Entscheidend wird für Katayama nun sein, aus den gemeinsamen Vorstellungen konkrete Fortschritte entstehen zu lassen. Die Förderung japanischer Nachwuchsfahrer soll dabei nicht auf einzelne kurzfristige Erfolge beschränkt bleiben, sondern den Radsport in seinem Heimatland dauerhaft stärken.
„Wenn wir internationales Fachwissen und unterschiedliche Perspektiven mit einer klaren Vision und großem Einsatz verbinden, können wir auch japanische Talente fördern und den Sport nachhaltig und spürbar prägen. Ich kann es kaum erwarten, unsere gemeinsamen Ziele in konkrete Ergebnisse umzusetzen und die ersten Schritte in eine vielversprechende Zukunft zu gehen.“
Für das Projekt von Contador und Basso beginnt damit eine neue Phase. Mit Katayama als erstem externen Partner erweitert HAYF Sports nicht nur seine internationale Ausrichtung, sondern schafft zugleich die Grundlage für eine engere Zusammenarbeit zwischen dem europäischen und dem japanischen Radsport. Ob daraus tatsächlich neue japanische Spitzenfahrer hervorgehen, wird sich erst in den kommenden Jahren zeigen.