Wir befinden uns mitten in der laufenden Weltmeisterschaft in Zürich, aber der Weltradsportverband UCI hat bereits die Strecke vorgestellt, die die Radsportler beim Zeitfahren und Straßenrennen der Elite der Männer und Frauen für Ruanda 2025 fahren werden. Es wird eine der härtesten Strecken der Geschichte sein, mit 5.475 Höhenmetern, die zweithärteste nach dem Nürburgring 1966, den der einheimische Fahrer, der Deutsche Rudi Altig, vor den Franzosen Jacques Anquetil und Raymond Poulidor gewann.
Das Straßenrennen der Elite der Männer findet in Kigali auf 1.400 Metern Höhe statt, ist 267,5 Kilometer lang und führt über den Berg Kigali und die Mur de Kigali. Sie werden 15 Runden auf einem Rundkurs fahren, der in zwei Etappen unterteilt ist und auf den letzten zwei Kilometern auf Kopfsteinpflaster endet. Die großen Favoriten in der Schweiz, Tadej Pogacar und Remco Evenepoel, werden erneut die Chance haben, das Regenbogentrikot zu gewinnen. Wir können auch mit der Anwesenheit von Jonas Vingegaard rechnen, der dieses Jahr nicht dabei ist.
Das Rennen der Frauen führt über 167,4 Kilometer mit insgesamt 3.350 Höhenmetern. Fahrerinnen wie Demi Vollering, Katarzyna Niewiadoma oder Elisa Longo Borghini dürften die Top-Favoritinnen sein, wenn es in zwölf Monaten keine Veränderungen gibt. Auch die Rückkehr von Anna van der Breggen ins Wettkampfgeschehen sollte man im Auge behalten. Die Zeitfahren werden über 40,6 bzw. 31,2 Kilometer ausgetragen und sind eine Art Zeitfahrsteigung, die den großen Spezialisten zum Verhängnis werden könnte.
Das Datum steht bereits fest: Die Weltmeisterschaft 2025 in Ruanda wird vom 21. bis 28. September stattfinden.
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.