„Die Selektion am Monte Sante Maria war sehr fair“ – Wout van Aert den Hut vor Pogacars nächster Machtdemonstration

Radsport
Samstag, 07 März 2026 um 17:24
Wout van Aert
Die jüngste Ausgabe der Strade Bianche brachte erneut eine außergewöhnliche Machtdemonstration von Tadej Pogacar, die selbst seine Rivalen sprachlos zurückließ.
Unter ihnen war Wout van Aert, der den Langstrecken-Solo des Weltmeisters nach Platz zehn auf den toskanischen Schotterstraßen nur bestaunen konnte.
Pogacar griff 78 Kilometer vor dem Ziel im Sektor Monte Sante Marie an und fuhr alleine nach Siena, wo er mit einer Minute Vorsprung gewann. Es war einmal mehr ein dominanter Auftritt des Slowenen, der das Rennen mit seinem Markenzeichen, dem aggressiven Fahrstil, weiter nach seinem Geschmack prägt.
Van Aert wiederum zog nach dem Ziel knapp außerhalb der Top Ten sein eigenes Fazit. „Ich bin superzufrieden“, sagte Van Aert im Ziel. „Es war unglaublich hart. Mir fehlt noch etwas, um mit der Gruppe hinter Pogacar mitfahren zu können.“

Ein solider Schritt nach vorn für Van Aert

Obwohl er die entscheidende Selektion hinter Pogacar verpasste, blieb Van Aert in seiner Rennanalyse realistisch.
Der Belgier räumte ein, dass er sich stets mehr erhoffe, seine aktuelle Form aber zum Auftakt der Frühjahrsklassiker noch Luft nach oben lasse. „Natürlich wollte ich mehr, aber die Selektion am Monte Sante Marie war sehr fair. Ich muss noch einen Schritt machen, um dort mit der Gruppe mithalten zu können., erklärte er.
Pogacar Attacke: Strade Bianche 2026 Monte Sante Marie
Der Moment des Angriffs
Für Van Aert markierte die Strade Bianche einen weiteren Baustein im schrittweisen Aufbau auf die großen Frühlingsziele. „Jetzt kommt Tirreno–Adriatico, danach Milano–Sanremo. Wir sind gestartet.“

Rivalen ehrfürchtig vor Pogacar

Auch wenn Van Aert seinen eigenen Fortschritt im Blick hatte, hinterließ die Wucht von Pogacars Auftritt einen starken Eindruck beim Belgier.
Der Angriff des Slowenen auf dem Monte Sante Marie entschied das Rennen praktisch knapp 80 Kilometer vor dem Ziel – eine Distanz, die erneut das außergewöhnliche Niveau unterstrich, das er in Eintagesrennen erreicht.
Für Van Aert war es eine Leistung, die die Maßstäbe im modernen Radsport weiter verschiebt. „Da fehlen einem die Worte“, sagte er zu Pogacars jüngster Vorstellung. „Mittlerweile erwartet man es von ihm, aber er muss es jedes Mal aufs Neue beweisen.“
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