Juan Ayusos Chancen, für das UAE Team Emirates bei der Vuelta a Espana 2024 an den Start zu gehen, sind vorbei. Obwohl sich die Tür für den Spanier wieder geöffnet hatte und die Leitung des UAE Teams ernsthaft darüber nachdachte, ihm die Chance zu geben, obwohl sie ihn zunächst nicht berücksichtigt hatte, ist der Traum nun vorbei.
Die Exklusivmeldung wurde von La Gazzetta dello Sport verbreitet, genauer gesagt von ihrem angesehenen Journalisten Ciro Scognamiglio, der die Information unverblümt weitergab: "Quellen haben uns bestätigt, dass (abgesehen von Änderungen in letzter Minute) Juan Ayuso nicht im UAE Team Emirates für die Vuelta 2024 (Start am 17.8. in Portugal) sein wird. Es wird erwartet, dass die offizielle Auswahl normalerweise am Montag bekannt gegeben wird."
Mit "Änderungen in letzter Minute" meint Scognamiglio die Tatsache, dass Ayuso der erste Ersatzfahrer bleiben wird. Das heißt, wenn einer der acht ausgewählten Fahrer aus dem von UAE bekannt gegebenen Aufgebot herausfällt, sei es aufgrund einer Verletzung oder Krankheit, würde der Spanier einspringen. So musste beispielsweise Sepp Kuss seine Teilnahme an der Tour de France 2024 vor dem Start zurückziehen, nachdem er an Covid erkrankt war, obwohl er bereits für das Rennen gemeldet war.
Fest steht, dass das UAE Team Emirates ein ehrgeiziges Team an den Start bringen wird, um Visma - Lease a Bike den Gesamtsieg zu entreißen. Adam Yates, João Almeida und Isaac del Toro werden die Bestrebungen des UAE Teams anführen. Ohne einen klaren Anführer, aber mit mehreren Karten, die während der drei Wochen des Rennens gespielt werden müssen.
Der Kampf wird hart sein, denn das Team Visma - Lease a Bike wird Wout van Aert und Cian Uijtdebroeks als Hauptakteure bei der Titelverteidigung von Sepp Kuss einsetzen. Aber auch Rivalen wie das Movistar Team mit Enric Mas oder Soudal - Quick-Step mit Mikel Landa und LIDL-Trek mit Tao Geoghegan Hart sind nicht zu übersehen.
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Für Radsportaktuell.de berichtet er über den professionellen Radsport und begleitet das Geschehen von der WorldTour bis zu wichtigen nationalen und internationalen Rennen. Sein Schwerpunkt liegt auf Vorberichten, Rennzusammenfassungen und Analysen, mit denen er Entwicklungen im Peloton klar einordnet.
Bei seiner Arbeit wird Nic von den Kolleginnen und Kollegen der Schwesterplattform CyclingUpToDate unterstützt, wodurch er regelmäßig direkten Zugang zu Teams, Fahrern und offiziellen Terminen erhält. Er arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus. In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.