„Der größte Vertrag, den der Profiradsport je gesehen hat“ – Tudor will Paul Seixas mit Mega-Angebot locken

Radsport
durch Nic Gayer
Freitag, 26 Juni 2026 um 18:00
Paul Seixas wins in the yellow jersey
Paul Seixas ist derzeit der wohl begehrteste Fahrer auf dem Transfermarkt. Während sich der erst 19 Jahre alte Franzose auf sein Debüt bei der Tour de France 2026 vorbereitet, liefern sich mehrere Top-Teams einen intensiven Wettstreit um eines der größten Talente des internationalen Pelotons.
Wie Transferexperte Daniel Benson berichtet, bereitet das Tudor Pro Cycling Team ein finanzielles Angebot in bislang ungekanntem Ausmaß vor, um sich die Dienste von Seixas zu sichern. „Es soll der größte Vertrag sein, den der Profiradsport je gesehen hat“, heißt es. Auch UAE Team Emirates XRG um Tadej Pogacar soll großes Interesse an einer Verpflichtung des Franzosen haben.

Tudor verfolgt ambitionierte WorldTour-Pläne

Der kometenhafte Aufstieg von Seixas hat das Interesse der internationalen Spitzenmannschaften weiter befeuert. Besonders beeindruckend waren seine Leistungen bei Lüttich–Bastogne–Lüttich 2026, als er zu den wenigen Fahrern gehörte, die den Attacken von Tadej Pogacar an den steilen Rampen von La Redoute folgen konnten.
Paul Seixas, Weltklasse-Rennfahrer
Paul Seixas zählt mit gerade einmal 19 Jahren zu den begehrtesten Fahrern auf dem Transfermarkt und steht bei mehreren Top-Teams auf dem Wunschzettel.
Seine außergewöhnliche Klasse bestätigte Seixas anschließend bei der Baskenland-Rundfahrt 2026. Dort gewann er nach vorliegenden Informationen die Gesamtwertung sowie drei Etappen und unterstrich damit eindrucksvoll seine Qualitäten als kompletter Rundfahrer.
Diese Leistungen ebneten ihm den Weg zu seinem ersten Start bei der Tour de France 2026. Schon jetzt wird ihm zugetraut, sich künftig mit den dominierenden Rundfahrtspezialisten des Pelotons zu messen – darunter auch Jonas Vingegaard.
Das Debüt bei der Frankreich-Rundfahrt unterstreicht den Stellenwert, den Seixas trotz seines jungen Alters bereits im internationalen Radsport genießt. Seine Teilnahme gilt nicht nur als logischer nächster Karriereschritt, sondern auch als Beleg dafür, dass er schon jetzt den direkten Vergleich mit den Besten der Welt suchen kann.
Innerhalb des Pelotons wächst deshalb die Überzeugung, dass Seixas in naher Zukunft um Siege bei Grand Tours kämpfen könnte. Für einen Fahrer seines Alters wäre das außergewöhnlich und erklärt das enorme Interesse der größten Teams.
Vor diesem Hintergrund passt auch Tudors Vorstoß ins Gesamtbild. Das Schweizer Team verfolgt das erklärte Ziel, spätestens 2028 den Aufstieg in die WorldTour zu schaffen und möchte dafür einen schlagkräftigen Kader um absolute Spitzenfahrer aufbauen.
In diesem Projekt könnte Seixas die zentrale Rolle übernehmen. Gemeinsam mit Tom Pidcock, der bereits für Tudor fährt und zuletzt unter anderem mit einem Podiumsplatz bei der Vuelta a España 2025 sowie Rang zwei bei Mailand–Sanremo 2026 auf sich aufmerksam machte, soll der Franzose das sportliche Aushängeschild des Teams werden.
Gemeinsam könnten Seixas und Pidcock Tudor zu einem der ambitioniertesten Projekte im modernen Profiradsport machen.
Die Zukunft von Paul Seixas entwickelt sich damit zu einer der spannendsten Personalien im internationalen Radsport. Mehrere europäische Top-Teams kämpfen um seine Verpflichtung, während finanzstarke Rennställe wie Tudor bereit sind, neue Maßstäbe auf dem Transfermarkt zu setzen. Seine Entscheidung könnte den Markt in den kommenden Jahren nachhaltig beeinflussen.
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