„Der Giro hat mir immer großartige Erinnerungen beschert“ – Santiago Buitrago peilt den Durchbruch im Gesamtklassement in Italien an

Radsport
Freitag, 08 Mai 2026 um 8:00
Santiago Buitrago
Santiago Buitrago reist mit größerer Verantwortung denn je zum Giro d’Italia 2026. Nach Etappensiegen in den Jahren 2022 und 2023 kommt der kolumbianische Kletterer nun mit Ansprüchen nach Italien, die weit über Jagd auf Tageserfolge hinausgehen.
Erstmals in seiner Giro-Karriere soll der Bahrain - Victorious-Fahrer die Gesamtwertung der Mannschaft anführen. Sportdirektor Franco Pellizotti peilt offen einen Platz in den Top fünf in Rom an.
Buitragos Selbstvertrauen stützt sich auf einen starken Saisonauftakt. Der 26-Jährige gewann den Trofeo Laigueglia und wurde Gesamt-Siebter bei Tirreno–Adriatico. Das bestätigt die konstante Entwicklung, die er in den letzten zwei Jahren in Rundfahrten gezeigt hat.
Im Gespräch mit CyclingPro vor dem Start machte Buitrago deutlich, wie viel ihm der Giro persönlich bedeutet.
„Ich freue mich, meinen dritten Giro zu fahren, und bin sehr glücklich, zurückzukehren“, sagt Buitrago. „Es ist ein Rennen, das ich wirklich sehr mag. Ich hoffe, diese drei Wochen sind voller positiver Dinge und dass ich mit einem guten Ergebnis in Rom ankomme.“
Der Kolumbianer erklärte, dass seine gesamte erste Saisonhälfte darauf ausgerichtet war, den Giro in Topform zu bestreiten – insbesondere mit Blick auf die Gesamtwertung.
„In diesem Jahr komme ich mit dem Ziel, in der Gesamtwertung stark abzuschneiden. Wir haben in der ersten Saisonphase gearbeitet, um in bestmöglicher Form anzureisen. Ich denke, das ist uns gelungen.“
Buitrago verwies auch auf die ermutigenden Eindrücke aus Lüttich–Bastogne–Lüttich, wo er am Berg gegen viele Größen des Pelotons überzeugte. Diese Leistung stärkt bei Bahrain - Victorious die Überzeugung, dass er als einer der aussichtsreichen Außenseiter im Podiumskampf auftreten kann.
„Sagen wir, wir kommen in Bestform, wir hatten eine gute Saison und sind mit Ambition hier, mit dem Ziel, es wirklich gut zu machen“, sagte er. „Der Giro hat mir immer große Zufriedenheit gegeben, einige meiner besten Momente, und ich hoffe, dass er mir in diesem Jahr einen weiteren schenkt.“
Mit ausgewiesener Kletterstärke, wachsender Grand-Tour-Erfahrung und einem Team, das seine GC-Ambitionen voll unterstützt, geht Buitrago als einer der Fahrer ins Rennen, die die etablierten Favoriten über drei fordernde Wochen in Italien überraschen können.
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