"Der Abstand zu den Besten der Welt ist so groรŸ" - Derek Gee weiรŸ, dass es schwierig ist, die Heldentaten des Giro d'Italia zu wiederholen

Radsport
Freitag, 02 Februar 2024 um 11:07
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Beim Giro d'Italia 2023 hat wohl niemand mehr beeindruckt als Derek Gee. Trotz der Tatsache, dass er keinen Etappensieg erringen konnte, gewann er mit seinem unerbittlichen Angriffsstil und seiner "Never say die"-Einstellung die Herzen vieler.
"Es war รผberwรคltigend", sagte der Kanadier von Israel - Premier Tech im Gesprรคch mit Velo. "Ich war noch nie bei einer Grand Tour gefahren, und um den Giro gibt es so viel Rummel, und dann die ganze Aufmerksamkeit der Medien, die ich noch nie zuvor hatte, das war schon heftig. Ich bin einfach jeden Tag mit der Einstellung 'was habe ich zu verlieren?' gestartet. Wenn ich bei meinem ersten Giro verliere, ist das schon ein Erfolg, aber die Beine haben zum Glรผck durchgehalten."
Gee, der den Giro d'Italia mit vier zweiten Plรคtzen, zwei vierten Plรคtzen, zwei zweiten Plรคtzen in der Punktewertung und drei Bergpreisen beendete, wurde auch als kรคmpferischster Fahrer des Rennens ausgezeichnet. "Den Preis fรผr den kรคmpferischsten Fahrer zu bekommen und auf dem letzten Podium in Rom zu stehen, war etwas ganz Besonderes", sagt er. "Ich war damit zufrieden. Es war ein nettes Trostpflaster, weil ich sonst nichts gewonnen habe."
"Viele der zweiten Plรคtze haben nicht so sehr weh getan, weil der andere auf einem hรถheren Niveau war", erklรคrt Gee. "Gegen Jungs wie Ben Healy oder Santiago Buitrago? Wir befinden uns in den Bergen, und ich hatte nicht erwartet, dass ich dort gewinnen wรผrde."
Wรคhrend sich Gee auf eine erwartete Rรผckkehr zum Giro d'Italia im Jahr 2024 vorbereitet, ist ihm jedoch klar, dass es nicht einfach sein wird, eine solche Leistung zu wiederholen. "Wenn ich zurรผckblicke, ist der Abstand zu den besten Jungs der Welt so groรŸ. Ich weiรŸ, dass ich das Zeug dazu habe, aber es ist auch eine gute Erinnerung daran, dass ich weiรŸ, was es braucht, um zu gewinnen", analysiert Gee. "Hรคtte ich diese Gelegenheit beim Giro nicht gehabt, hรคtte ich meine Erwartungen nicht so stark verรคndern kรถnnen, wie ich es getan habe."
"Es hat mir gezeigt, wo meine Grenzen liegen, aber auch, was nรถtig ist, um zu gewinnen", sagt er abschlieรŸend. "Selbst wenn ich so oft Zweiter wurde, war der Rรผckstand manchmal so groรŸ, dass es eine gute Erfahrung war, zu wissen, was ich verbessern muss. Es war ein groรŸer Sprung fรผr diese Zeit, und ich hoffe, dass ich das ganze Jahr รผber auf diesem Niveau fahren kann."
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